Wiener Grüne präsentieren Anpassungsmaßnahmen zum Klimawandel

Wien (OTS) - Vorschläge, um dem Klimawandel in Wien zu begegnen, machten die Wiener Grünen im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch. Grundlage dafür ist eine Global 2000-Studie, wie sich Wien auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten müsse. Diesbezüglich sei es notwendig, neben Klimaschutzmaßnahmen auch Anpassungsmaßnahmen zu setzen, so GR Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Wiener Grünen. Das vor allem in der Stadt, da sich das Stadtklima signifikant vom Umgebungsklima abhebe: Einerseits wird durch den geringen Grünflächenanteil die Verdunstung reduziert, andererseits speichern Gebäude und Straßen die Hitze zusätzlich. Die durch den Verkehr verursachten Schadstoffe führen ebenso zu einer Erwärmung der Stadtatmosphäre. Bis Ende des Jahrhunderts um 2-4 Grad Celsius, so Maresch, was unter anderem den Energiebedarf zur Klimatisierung stark steigen und Trockenschäden in der Landwirtschaft zunehmen lasse.

Um dem zu begegnen müsse man in das Klimaschutzprogramm der Stadt Wien (KLIP), neben den emmissionsmindernden Maßnahmen auch entsprechende Anpassungsmaßnahmen aufnehmen. Darunter ein effizientes Bodenschutzgesetz, um bessere Rahmenbedingungen für den Erhalt von Grünflächen zu schaffen, bessere Förderungen für Hof- und Dachbegrünungen und die Errichtung von Brunnen und Wasserflächen zur Verbesserung der Verdunstungskälte in verbautem Gebiet. Die Kosten für erste Maßnahmen bezifferte Maresch mit einer Million Euro, was zum Beispiel durch den Stopp von weiteren Garagenbauten leicht zur Verfügung stehe.

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