WirtschaftsBlatt: Strabag legt Sotschi auf Eis

Russlandkrise schlägt aufs Olympia-Projekt 2014 durch

Wien (OTS) - Wie das WirtschaftsBlatt in seiner Mittwoch-Ausgabe berichtet, zieht sich die Strabag aus der Olympia-Stadt 2014 Sotschi zurück.

"Wir legen Sotschi vorerst auf Eis. Wir werden uns bei Projekten nicht bewerben und erhoffen uns aus heutiger Sicht keine Aufträge mehr", sagt Strabag-Pressesprecher Christian Ebner im Gespräch mit dem WirtschaftsBlatt. Ursprünglich hatte Strabag-Boss Hans Peter Haselsteiner rund um die russische Olympiastadt 2014 mit Aufträgen in einem Volumen von 500 Millionen Euro gerechnet.

Der Grund des Rückzugs ist die Krise: Die angekündigten Milliarden-Vorhaben in der Olympiastadt würden nur mehr in abgespeckter Form und statt von Privaten von staatlichen russischen Behörden übernommen und ausgeschrieben. Das habe Konsequenzen für die Strabag: "Bei russischen Ausschreibungen kommen russische Baufirmen zum Zug, ausländische Firmen brauchen sich gar nicht zu bewerben", so Ebner.

Sollten die Krise rasch vorbeigehen und Investoren nach Sotschi zurückkommen, werde sich auch die Strabag wieder ins Spiel bringen. Bis dahin werde sie sich wie bisher auf Wohn- und Industriebau im Raum Moskau und Sankt Petersburg konzentrieren, sagt Ebner.

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftsblatt Verlag AG
Tel.: Tel.: 01/60117 / 300
redaktion@wirtschaftsblatt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WBV0001