AK weist Landwirtschaftskammer-Kritik zurück: Österreich im Europa-Vergleich teurer

Wien (OTS) - Das jüngste AK-Preismonitoring zeigte, dass Österreich teurer ist als in vielen anderen europäischen Ländern. Die Kritik der Landwirtschaftskammer ist für die AK an den Haaren herbeigezogen und sachlich falsch. Vielmehr fragt sich die AK, warum sich die Landwirtschaftskammer als Schutzpatron des Handels aufspielt. Selbstverständlich vergleicht die AK die Preise inklusive Mehrwertsteuer, denn es kommt darauf an, was der Konsument letztendlich zahlt. Und auch Konsumenten vergleichen den Endpreis. Übrigens: Auch Eurostat vergleicht die Preise mit Mehrwertsteuer. Die Unterstellung einer "Geiz ist geil-Mentalität" ist zynisch, wenn man bedenkt, dass viele Menschen gerade in Krisenzeiten auf jeden Euro und die Preise schauen müssen, so die AK. Immerhin machen Lebensmittel bei Haushalten mit wenig Einkommen rund ein Fünftel der gesamten Ausgaben aus. Die AK hat daher nicht die gängigsten Markenprodukte verglichen, so wie in der von der Landwirtschaftskammer angesprochenen Eurostat-Studie von Juli, sondern die jeweils preiswertesten Produkte ihrer Klasse - so, wie sich auch die Konsumenten verhalten, die aufs Geld schauen müssen.

Zum kritisierten Berechnungsansatz erklärt die AK: Es gibt viele Berechnungsmethoden. Es ist wichtig, dass offen gelegt wird, wie berechnet wurde und das liegt alles ganz klar auf.

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