VP-Dworak zur Werkbundsiedlung: Ausgliederung aus Wiener Wohnen gefordert

Sanierung und Erhalt im Rahmen einer Sondergesellschaft

Wien (OTS) - "Dass es sich bei der Wiener Werkbundsiedlung um ein einmaliges Kulturdenkmal handelt, steht außer Frage. Dieser Einmaligkeit muss Rechnung getragen werden. Der derzeitige Zustand der Werkbundsiedlung ist ein Skandal und seit fünf Jahren fordert die ÖVP schon eine umfassende Schadensfeststellung und Sanierung. Um die Werkbundsiedlung in Wien-Hietzing erhalten und nach den Vorgaben des Denkmalschutzes umgehend renovieren zu können, sollten jene Gebäude, die im Eigentum der Stadt Wien stehen, aus Wiener Wohnen ausgegliedert und in eine eigene Gesellschaft übergeführt werden. Im Rahmen einer Sondergesellschaft könnte die Siedlung als Einheit besser und effektiver verwaltet und saniert werden. Auch der Verkauf einzelner Objekt wäre leichter", so der Vorschlag von ÖVP Wien Gemeinderat Bernhard Dworak, Mitglied des Wiener Planungsausschusses.

Diese Sondergesellschaft müsse, um den Erhalt der Siedlung zu garantieren, von der Stadt Wien mit ausreichend Mittel ausgestattet werden. Allein aus den Mieteinnahmen von rund 60.000.-- Euro im Jahr sei eine Sanierung nicht finanzierbar. "Etwa 7 Millionen Euro sind für eine Sanierung der teilweise stark baufälligen Häuser notwendig. Und wer die Siedlung kennt, weiß, in welch miserablen baulichen Zustand manche Häuser sind. Die Stadt darf nicht zuwarten, dass Mieter ausziehen und dann erst mit der Sanierung zu beginnen. Es ist rasches Handeln angesagt, um weitere, eventuell sogar substanzgefährdende Schäden zu verhindern", fordert Dworak.

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