Kindergeld: Erbitterter Profilierungs-Wettstreit auf Rücken der Familien

Marek und Heinisch-Hosek gefährden Starttermin Jänner 2010

Wien (OTS) - "Kaum sind SP-Frauenministerin Heinisch-Hosek und VP-Staatssekretärin Christine Marek aus dem Urlaub zurück, wird die nächste Runde im Kindergeld-Kampf eröffnet", kritisiert die Grüne Familiensprecherin Daniela Musiol den fortgesetzten Streit rund um das geplante Kinderbetreuungsgeld. Es sei längst offensichtlich, dass es den beiden nicht mehr um Details gehe, sondern nur nochdarum, wer die Einigung als Erfolg verbuchen kann. Dabei laufe die Regierung Gefahr, das gesamte Projekt des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld zu gefährden, - "Denn je länger die Verhandlungen andauern, desto unwahrscheinlicher wird das Inkrafttreten mit 1.Jänner 2010.
Es ist höchste Zeit, dass sich die Koalitionsverhandlerinnen auf ihre Aufgaben konzentrieren und zu einem Kompromiss kommen. Das tägliche Hin und Her ist den Familien nicht mehr zuzumuten. Paare, die Ende dieses Jahres Nachwuchs erwarten, müssen jetzt wissen, welche Möglichkeiten ihnen ab kommendem Jahr zur Verfügung stehen."
Gerne würden SPÖ und ÖVP betonen, dass das neue Modell einen baldigen Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglicht. Musiol: "Eine gelungene Rückkehr ins Berufsleben funktioniert aber vor allem in Abstimmung mit dem Arbeitgeber. Deshalb braucht neben den Eltern auch dieser baldige Gewissheit. Mit unbekannten Details und der drohenden Gefahr, dass das neue Kindergeld insgesamt scheitert, ist es unmöglich Pläne zu machen."

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