Moser zu Postvolksbegehren: Klares Votum gegen Kahlschlag bei Postämtern

Grüne fordern rasche Behandlung im Parlament und Umsetzung der Hauptanliegen

Wien (OTS) - "Trotz der widrigen Umstände ergab das Postvolksbegehren ein klares Votum für die Erhaltung und den Ausbau der flächendeckenden Versorgungsstruktur mit Postdienstleistungen. Es darf zu keinem weiteren Kahlschlag bei Postämtern kommen", stellt die Infrastruktursprecherin der Grünen, Gabriela Moser, fest. "Nun muss das Postmarktgesetz dem Ergebnis Rechnung tragen, die Grünen werden in den parlamentarischen Beratungen die Hauptforderungen des Volksbegehrens vertreten." Moser freut sich, dass mit dem Volksbegehren auch die zentralen Forderungen der Grünen im Postbereich eine breite Unterstützung fanden. "Qualitativ gutes Service und die Einhaltung kollektivvertraglicher Standards sind die unabdingbaren Voraussetzungen für die Liberalisierung des Postmarktes in Österreich." Ein späterer Umsetzungszeitraum, als Ziel nannte sie 2013 statt 2011, hätte deutliche Vorteile mit sich gebracht, doch Rot und Schwarz stimmten in Brüssel der übereilten Liberalisierung mit ihren konsumentInnenfeindlichen Tendenzen zu.

Außerdem fordert die Infrastruktursprecherin, dass endlich wieder Briefmarken in allen Trafiken erhältlich sein sollten, was seit den Provisionskürzungen seitens der Post nur mehr vereinzelt der Fall ist.

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