Wiener FPÖ fordert "Rettung der Werkbundsiedlung"

Wien (OTS) - Im Rahmen eines Mediengesprächs, am Dienstag, mit der freiheitlichen Architektursprecherin GRin Henriette Frank forderte die FPÖ Wien die Sanierung der Werkbundsiedlung.

Architekturjuwel der 1930er Jahre

In der Zeit von 1930 bis 1932 erbaute die Stadt Wien die, für die damalige Zeit, revolutionäre Werkbundsiedlung. Namhafte Architekten und Designer wie Josef Frank, Josef Hoffmann oder Adolf Loos konnten für dieses Projekt gewonnen werden, um im sozialen Wohnbau Maßstäbe zu setzen. Anfang der 1980er Jahre wurden die Häuser, die unter Denkmalschutz stehen, aufwendig renoviert. Insgesamt besteht die Werkbundsiedlung in Hietzing aus 70 Häusern. 48 befinden sich heute noch im Eigentum der Gemeinde und werden vermietet.

Stiftung oder Museum

Nun stehe, laut Frank, ein Haus zum Verkauf, aber die Stadt Wien reagiere nicht. Dass sei schade, da man es erwerben müsste, um das "einzigartige Ensemble" zu erhalten. Für alle Häuser würde eine Generalsanierung anstehen, da regelmäßig anstehende Reparaturen von der Stadt nicht durchgeführt worden wären. Es könnte auch Absicht dahinter stehen, um den teuren Grund für andere Projekte frei zuhalten, so die FPÖ-Architektursprecherin in ihren Ausführungen. Lösungen hätte sie einige parat. So könnte es eine Stiftungsform aus Kommunen, Betrieben und Banken geben. Weiters seien auch andere Nutzungen etwa als Museum oder als Veranstaltungszentrum vorstellbar. Als universitäres Studienobjekt wäre die Siedlung ebenfalls geeignet. Bei allen Überlegungen müsste aber der Grünraum erhalten bleiben. Die Häuser im Gemeindeeigentum müssten auch dort verbleiben, um das Architekturjuwel in seiner Gesamtheit erhalten zu können.

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