BZÖ-Strutz: Skandalöse Kärnten-Beschimpfung im ORF-Kulturmontag

BZÖ wird Popularbeschwerde einbringen

Wien (OTS) - BZÖ-Generalsekretär NAbg. Dr. Martin Strutz zeigte sich heute empört über die skandalöse Kärnten-Beschimpfung im gestrigen ORF-Kulturmontag, rund um die geplante Gedenkausstellung an den tragisch verstorbenen Landeshauptmann Dr. Jörg Haider in Klagenfurt. "Allein die Frage "woran krankt die Kärntner Seele" ist eine inakzeptable Beleidigung aller Kärntnerinnen und Kärntner und bewusst manipulativ. In alter Manier wurde die "Nazikeule" geschwungen und mit nicht nachvollziehbaren Argumenten Kärnten ins rechte Eck gestellt." So wurde von einem angeblichen Kulturwissenschaftler die Kärntner Bevölkerung beleidigt, indem er Klagenfurt als "nationalsozialistisch kontaminiertes Umfeld" bezeichnete. Auch ein den Kärntnern sattsam bekannter Sozialpsychologe der Klagenfurter Uni habe wieder einen Schwachsinn und eine Beschimpfung sondergleichen zum Besten gegeben, wenn er absurde Vergleiche zwischen einem als Kriegsverbrecher verurteiltem NS-Gauleiter und dem verstorbenen und jetzigen Landeshauptmann ziehe. Der Gipfel des Skandals sei jedoch die Aussage dieses Sozialpsychologen und bekennenden Haider-Hassers, in der er Claudia Haider de facto für geisteskrank erklärte. Auch die Aussage eines Schriftstellers "Kärnten ist sich für nichts zu schade, Kärnten ist nichts peinlich" sei in ihrer völligen Verallgemeinerung absolut abzulehnen und zurückzuweisen.

Strutz forderte ORF-Generaldirektor Wrabetz zu einer sofortigen Stellungnahme zu dieser diffamierenden Berichterstattung auf und kündigte eine Popularbeschwerde des BZÖ an. "Wir können uns nicht vorstellen, dass dieser Beitrag mit dem Wissen von Wrabetz in dieser Form auf Sendung gegangen ist. Dieses Pamphlet, das nur zum Ziel hatte, Kärnten und die Bevölkerung zu beschimpfen, hat im öffentlich rechtlichen Fernsehen nichts verloren. Eine sofortige Entschuldigung und Konsequenzen sind notwendig."

"Es ist kein Wunder, dass bei einer solchen Berichterstattung die Einschaltziffern im ORF dramatisch einbrechen und auf ein Rekordniveau absinken und die Zuseher zu den privaten Sendern wechseln. Wrabetz führt das Schiff ORF wirtschaftlich und journalistisch gegen die Wand und ist nicht bereit, von diesem politisch tendenziösen Kurs des ORF abzuweichen", sagte Strutz.

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