FP-Lasar zur Karlsplatzpassage: Umbau alleine wird die Probleme vor Ort nicht lösen

Veranschlagte 21 Millionen sollten in Therapieeinrichtungen investiert werden

Wien, 04.08.2009 (fpd) - Die veranschlagten 21 Millionen Euro für den Umbau der Karlsplatzpassage wären - würde man sie für Therapieplätze investieren - weit besser angelegt, meint heute der FPÖ-Wien Gemeinderat David Lasar vor dem Hintergrund der laufenden Gespräche.

Die Karlsplatzpassage darf - gerade in Zeiten wie diesen - nicht als "Sperrgebiet" für Geschäftsleute gelten. Hierbei handelt es sich um eine Arbeitsplatzvernichtung im großen Stil, welche ungeniert durch die Wiener Stadtregierung durchgeführt wird. Besonders interessant dabei ist, dass zwar die Kleinunternehmer bis September ihre Geschäfte geräumt haben müssen, die großen Unternehmen - wie etwa Starbucks, Ströck oder McDonalds - aber weiterhin in der Passage bleiben dürfen, so Lasar der weiter meint, dass hier rund 100 Arbeitsplätze vernichtet werden wo doch gerade erst die aktuellen Arbeitslosenzahlen für Wien belegen, dass die Arbeitslosigkeit vernichtend angestiegen ist.

Das Problem mit Drogendealern, Bettlermafia und sonstigen unschönen Gestalten im Bereich der Passage wird man mit einem Umbau sicher nicht lösen können. Entweder kommt es zu einer Verdrängung und damit zu einer Verlagerung hin zu anderen Orten in Wien, oder aber innerhalb kürzester Zeit hat die Szene den Karlsplatz wieder vereinnahmt. Denn hingegen der Schönrederei der Rathausroten, der ÖVP im Bezirk und dem Drogenkoordinator für Wien, Dressel, sieht die Wiener Polizei die Szene am Karlsplatz nicht unter Kontrolle. Der Handel mit Ersatzdrogen aus der Apotheke floriert regelrecht und dominiert das Geschäft. Die ansässige Polizeiinspektion berichtet von einer sehr wohl gewaltbereiten Szene und davon, dass es immer wieder Verletzte unter den Polizisten gibt, informiert Lasar.

Durch eine Initiative der ansässigen Geschäftsleute konnten rund 2000 Unterschriften gegen die Schließung und die Vernichtung von rund 100 Arbeitsplätzen gesammelt werden - diese werden bei der kommenden Landtagssitzung an die SPÖ übergeben werden, so Lasar abschließend. (Schluss)paw

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