MASCHINENRING: Neue Geschäftsstellen in Slowakei und Ungarn

Expansion nicht um der Expansion Willen

Wien (OTS) - Trotz wirtschaftlich herausfordernder
Rahmenbedingungen expandiert der Maschinenring Österreich in Richtung CEE und gründete in diesen Tagen in der Slowakei ein Tochterunternehmen, das zweite in den neuen EU-Mitgliedsstaaten, denn seit Sommer 2008 ist der Maschinenring auch in Ungarn erfolgreich aktiv.

Neben dem Kernbereich des Maschinenrings - die Vermittlung von betrieblichen Agrar-Hilfsdienstleistungen unter den Landwirtschaftsbetrieben Österreichs - ist der nichtagrarische Dienstleistungsbereich ein wichtiger Geschäftszweig.

LKR Hans Peter Werderitsch, Bundesobmann des Maschinenring Österreich: "Im Servicebereich sicherte der Maschinenring 2008 11.818 Landwirten ein Nebenerwerbseinkommen. Die wichtigste Dienstleistung im Servicebereich sind Winterdienstleistungen und Grünraumdienste.Kunden sind Kommunen, Objektbetreiber, Handels- und Industrieunternehmen und auch Private."

Kunden ins Ausland begleiten

"Um nicht im internationalen Marktumfeld Anteile an gewerbliche Mitbewerber aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten abgeben zu müssen", so Werderitsch weiter, "geht der Maschinenring seit knapp zwei Jahren einen offensiven Weg und bietet seine Dienstleistungen auch in Ungarn und in der Slowakei an."

Und das mit Erfolg. Nachdem schon im Sommer 2008 die Maschinenring Magyarország Kft. gegründet wurde, ist seit dem 7.7.2009 die Maschinenring Slovensko s.r.o. aktiv. Ihr Sitz ist Sala, eine Kleinstadt, 70km östlich von Bratislava. Von dort aus wird der gesamte slowakische Markt bearbeitet.

Angeboten werden die klassischen, nichtagrarischen Maschinenring Dienstleistungen Winterdienst und Grünraumdienste. Kunden sind in erster Linie Shopping- und Industrieparks, die auch in Österreich den Maschinenring beauftragen.

Werderitsch: "Man kann sagen, dass wir unsere österreichischen Kunden auch über die Grenzen Österreichs hinaus begleiten." Abgewickelt werden die Aufträge im grenznahen Gebiet mit österreichischen und slowakischen - , im Landesinneren natürlich ausschließlich mit slowakischen Bauern. So wird der Maschinenring Gedanke, ein zusätzliches Einkommen für Landwirte zu schaffen, auch über die Grenzen Österreichs getragen.

Der Hintergrund

Immer mehr Maschinenring Kunden haben bereits Geschäftsstellen in den angrenzenden Ländern. Große Mitbewerber erweitern ihr Geschäft auch rund um Österreich was zu einer verschärften Konkurrenzsituation in Österreich führen kann, da beispielsweise auch ein slowakisches Schneeräumungsunternehmen in Neusiedl einen Auftrag durchführen kann.

"Wir hatten uns vor fast zwei Jahren zu fragen, ob wir die europäische Entwicklung passieren lassen oder ob wir entsprechend der Maschinenring-Philosophie nach vorwärts gehen und im Sinne unserer Mitglieder auch auf EU-Ebene handeln", so Dr. Matthias Thaler, Bundesgeschäftsführer des Maschinenring Österreich.
Die Antwort lag klar auf der Hand und es wurde damit begonnen, in den Nachbarländern, insbesondere in Grenzregionen mit nahen Ballungsräumen wie Györ oder Bratislava, Aufträge für ursprünglich österreichische Kunden abzuwickeln.

"Wir haben uns diesen Schritt sehr genau überlegt", so Thaler weiter, " um die Gefahr des Abwanderns der Aufträge in die neuen Märkte zu verhindern, musste der Maschinenring auch in diesen Märkten auch tätig werden."

Deshalb wurde schon im Sommer 2008 die Maschinenring Magyarország Kft. mit Sitz in Kisber, 30 km südöstlich von Györ, von der aus der ungarische Markt mit selben Dienstleistungsportfolio wie die Maschinenring Slovensko s.r.o. bearbeitet wird, gegründet.

Die Philosophie der gewerblichen Tätigkeiten des Maschinenrings Die gewerblichen Aktivitäten der Maschinenring Organisation sind auf die maximal mögliche Auszahlung an Bauern, die auf dieses Zusatzeinkommen nicht verzichten können, ausgelegt. Maschinenring Tochterunternehmungen sind daher nicht im klassischen Sinn auf Gewinnmaximierung ausgerichtet. Die erwirtschafteten Erträge dienen lediglich im Rahmen der gewerblichen Tätigkeiten der Risikoabsicherung um im Sinne der Bauern in einem stark kompetitiven Marktumfeld bestehen zu können.

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Maschinenring Österreich
Gregor Wagner
Tel: 01/512 47 02 / 111
gregor.wagner@maschinenring.at

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