Belakowitsch-Jenewein: Tamiflu laut Studien für Kinder gefährlich

Empfehlung für Verabreichung nur bei bestätigter Erkrankung wünschenswert

Wien (OTS) - "Zwei aktuelle Studien (April und Mai 2009) der britischen Health Protection Agency (HPA), haben herausgefunden, dass fast die Hälfte der Kinder nach der Einnahme des Medikaments Tamiflu von Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafproblemen und Verhaltensveränderungen betroffen ist", berichtet die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. "Die Gesundheitsbehörden in Japan haben darauf bereits reagiert und empfohlen, Tamiflu nicht mehr präventiv, sondern nur noch bei bestätigter Erkrankung an Kinder zu verabreichen."

Auch in Österreich wäre eine solche Empfehlung wünschenswert! Die sich ausbreitende Grippe und die medial geschürte Panik, verunsicherten viele Eltern. Daher sollte auch der österreichische Gesundheitsminister reagieren und eine entsprechende Empfehlung ausgeben. Belakowitsch-Jenewein: "Eine unnötige Einnahme führt zudem zu einem Anstieg der Resistenz. Im Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA sind bereits Fälle von Schweinegrippe aufgetaucht, bei denen eine Behandlung mit dem Medikament Tamiflu unwirksam war. - Was fatal an die Vogelgrippe (H5N1) erinnert, nach deren Abebben auch kolportiert wurde, dass Tamiflu nur sehr eingeschränkt wirksam gewesen wäre."

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