Brauner: Wiener Arbeitsmarkt weiterhin stabil

Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bundesländervergleich in Wien im Juli am geringsten

Wien (OTS) - Der Wiener Arbeitsmarkt erweist sich auch in der
Krise noch immer als stabil. So ist die Zahl der Arbeitslosen in Wien im Juli 2009 um 13 Prozent angestiegen. "Im Vergleich zu den anderen Bundesländern ist der Zuwachs der Arbeitslosigkeit in Wien am geringsten", erklärt Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner. "Wir werden in Wien der Krise auch weiterhin ganz entschieden entgegentreten und mit allen verfügbaren Mitteln um jeden Arbeitsplatz kämpfen. Ein ganz wichtiger Beitrag dazu ist das in Abstimmung mit den Sozialpartnern geschnürte Konjunkturpaket im Ausmaß von 700 Millionen Euro. Gemeinsam mit dem AMS werden 2009 33 Millionen Euro zusätzlich für Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Wien eingesetzt."****

Allerdings sei auch in den kommenden Monaten noch nicht mit einer Entspannung am Arbeitsmarkt zu rechnen. "Die negativen Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise werden auch am Wiener Arbeitsmarkt nicht spurlos vorbeigehen", betont Brauner. "ExpertInnen erwarten, dass wir erst im Herbst das volle Ausmaß zu spüren bekommen werden."

Gerade in der Krise weiterbilden und qualifizieren!

Wien verstärkt deshalb die Anstrengungen im Kampf gegen die Krise: "Wir unterstützen die WienerInnen in dieser schwierigen Phase bestmöglich", betont Brauner. "Im Mittelpunkt steht dabei die Qualifizierung: Wir werden alles unternehmen, die WienerInnen immer besser aus- und weiterzubilden. Deshalb setzen wir gerade jetzt auf Weiterbildung. Mit dem waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) haben wir dafür ein gutes Instrumentarium zur Verfügung."

Besondere Unterstützung finden die jungen WienerInnen. Für sie bietet Wien eine gute und vollwertige Berufsausbildung in Form der überbetrieblichen Lehrausbildung. "4.500 junge Menschen können im Lehrjahr 2009/2010 ihre Lehre in den von der Stadt Wien und dem AMS finanzierten Lehrwerkstätten absolvieren", hält Brauner fest.

Wien lässt niemanden allein

"Wir lassen aber auch jene WienerInnen nicht allein, die unmittelbar von der Krise betroffen sind. Kurzarbeit oder die Bildungskarenz plus sind gut dazu geeignet, Kündigungen zu verhindern und greifen auch den betroffenen Unternehmen unter die Arme", so Brauner. "Greifen diese Modelle jedoch nicht mehr, bietet der waff mit den Arbeitsstiftungen die Möglichkeit einer grundlegenden beruflichen Neuorientierung. Wir haben also eine breite Palette an Instrumenten, um die betroffenen WienerInnen so gut wie möglich zu unterstützen", so Brauner abschließend. (Schluss) wha

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