Europastudie bestätigt die Angst vor dem Klimawandel

GLOBAL 2000: Politik muss endlich handeln - Klimaschutzgesetz jetzt!

Wien (OTS) - Die neusten Daten des Eurobarometers zeigen, dass die ÖsterreicherInnen den Klimawandel als gegenwärtig dringendstes globales Problem sehen - noch vor dem weltweiten Wirtschaftsabschwung. Insgesamt betrachten rund 86% der Bevölkerung den Klimawandel als bedeutendes Problem. "Die Politiker müssen endlich handeln! Wir fordert von der Bundesregierung, den LandesvertreterInnen und den ParlamentarierInnen, dieser Sorge endlich gerecht zu werden und unverzüglichen ein Klimaschutzgesetzes zu verabschieden," so Manuel Graf, Klimasprecher von GLOBAL 2000.

Laut Eurobarometer sind 68% der BürgerInnen überzeugt, dass die Bekämpfung des Klimawandels positive ökonomische Auswirkungen haben kann. Dies untermauert auch eine aktuelle Analyse des Britischen Klimaschutzgesetzes, welche den wirtschaftlichen Nutzen bis 2050 auf mehrere hundert Milliarden Euro einstuft.

Das Eurobarometer ist eine in regelmäßigen Abständen von der Europäischen Kommission und dem EU-Parlament in Auftrag gegebene öffentliche Meinungsumfrage in den Ländern der EU. In diesem Rahmen wurden 26.700 BürgerInnen der EU zum Thema Klimawandel befragt. Unter anderem fand ein Vergleich mit acht weiteren globalen Problemen wie Armut und Hunger, Wirtschaftsabschwung und internationalem Terrorismus statt. Während in der gesamten EU der Klimawandel nur auf Platz drei liegt, wurde das Thema in Österreich als wichtigstes Problem genannt. Nur rund die Hälfte der ÖsterreicherInnen haben nach Selbsteinschätzung ein gutes Wissen über Ursachen und Folgen des Klimawandel sowie mögliche Gegenmaßnahmen. Damit liegt Österreich im unteren Mittelfeld der EU. "Dies zeigt, dass eine umfangreiche österreichische Informationsoffensive weiterhin unabdingbar ist. Denn einerseits sehen sich die BürgerInnen vom Klimawandel bedroht, andererseits kennen sie aber die möglichen Auswege nicht oder nur ungenügend", so Graf abschließend.

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