Gahr zu Neubauer: Peinlicher Versuch der FPÖ von Spitzelaffären abzulenken

FPÖ muss endlich in der Realität ankommen

Wien, 30. Juli 2009 (ÖVP-PK) Als „einen peinlichen Versuch der FPÖ, von Spitzelaffären abzulenken“ sieht ÖVP-Südtirolsprecher Hermann Gahr die jüngsten Aussagen des Südtirol-Sprechers der FPÖ, Neubauer. „Die FPÖ muss endlich in der Realität ankommen. Rufe von Graf und Co. nach Volksabstimmungen in Südtirol entbehren jeder Grundlage, genau so wie die vollkommen absurden Verschwörungstheorien, die Neubauer zu konstruieren versucht“, stellt Gahr klar. ****

Die Eckpunkte der österreichischen Südtirol-Politik sind und bleiben das Autonomiestatut und die Schutzmachtsfunktion Österreichs. Die Südtiroler genießen heute dank dieses Statuts zahlreiche Vorteile. Südtirol ist ein Modellfall für eine gut funktionierende Selbstverwaltung. „Vor dem Hintergrund einer gemeinsamen EU-Mitgliedschaft und dem Zusammenwachsen Europas in Regionen, eine Diskussion über Grenzen vom Zaun zu brechen, ist alles andere als zeitgemäß, denn das politische Umfeld hat sich grundlegend geändert“, so Gahr, und weiter. Selbst die FPÖ – Schwesterorganisation in Südtirol und deren Obmann Pius Leitner hat sich von den Aussagen und Wünschen Grafs distanziert. „Die FPÖ bewegt sich mit ihrer Denkweise tief im vorigen Jahrhundert, sie schadet bewusst den guten Beziehungen Österreichs zu Italien und damit auch den Südtirolern selbst“, betont der ÖVP-Südtirolsprecher abschließend.

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