VP-Leeb zum Eisring Süd: Schulen werden dringend benötigt

Planungs- und Umsetzungschaos schon im Vorfeld

Wien (OTS) - Es ist erfreulich, dass sich rund um den Eisring Süd endlich etwas tut. Leider haben es die Verantwortlichen der Stadt Wien wieder einmal verabsäumt koordiniert vorzugehen. Zwar hat der Architektur-Wettbewerb einen Sieger prämiert, allerdings wurde nicht auf alle Bedürfnisse der Bevölkerung eingegangen wie sich an der fehlenden Infrastruktur zeigt. "Bei 346 neu gebauten Wohnungen ist davon auszugehen, dass auch Jungfamilien mit Kindern dort wohnen werden. Wo sollen diese Kinder in die Schulen gehen? Die Schulen rund um den Eisring Süd platzen bereits aus allen Nähten. Die KMS Knöllgasse hat jetzt schon Containerklassen in Betrieb um mit dem Platzmangel fertig zu werden. Bei der Neuplanung und Bebauung des Grundstückes wird also wieder einmal nicht Bedacht auf die Lebensbedürfnisse der Menschen im Bezirk genommen. Das ist schon ein besonderes Gustostück", meint ÖVP Wien Stadträtin Isabella Leeb dazu.

Containerklassen als Langzeitprovisorium

Containerklassen sind - wie wir in Wien lernen mussten - auch keine kurzfristigen Lösungen. Im 23. Bezirk wurde Containerklassen bereits Mitte der 1970er Jahre aufgestellt - und diese stehen heute noch und sind in Betrieb. "Stadtrat Oxonitsch verschließt hier die Augen vor der Realität. Die Bevölkerung in Wien wächst und wächst, aber es sind keine neuen Schulen geplant - wie kann das sein? Vielleicht ist es an der Zeit über den Tellerrand des eigenen Ressort hinauszublicken und gemeinsam mit den anderen zuständigen Stadträten einen sinnvollen Plan für den Eisring Süd zu entwickeln und auf die Bedürfnisse der Bewohner einzugehen. Hier ist auch der Stadtschulrat gefordert mitzuarbeiten. Wenn keine neue Schule geplant ist, sollte der Gesamtplan noch einmal überdacht werden", so Stadträtin Leeb in Richtung SPÖ.

Wo bleibt der Schulentwicklungsplan?

In diesem Zusammenhang verweist Stadträtin Leeb auf die langjährige Forderung der ÖVP Wien für einen Schulentwicklungsmasterplan: "Der fehlende Schulentwicklungsplan für Wien, von dem auch alle Bundesschulen betroffen sind, ist ein Versäumnis der roten Schulpolitik. Immerhin gibt es das SP-Versprechen, dass jedes Wiener Kind seine Wunschschule besuchen kann. Wie soll das gehen, wenn es zu wenige Schulen gibt.", so VP-Stadträtin Leeb abschließend.

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