VP Praniess-Kastner ad Alkoholprävention: Stadt Wien übt sich weiterhin im Schönreden

Junge Menschen müssen zu einem klaren "Nein" ermutigt werden

Wien (OTS) - "Einfach nur neue Broschüren verteilen ist zu wenig", kritisiert LAbg. Karin Praniess-Kastner, ÖVP-Mitglied des Gesundheits- und Sozialausschusses im Wiener Gemeinderat die heutigen Aussagen von Gesundheitsstadträtin Wehsely und Drogenkoordinator Dressel zur Alkoholprävention. Das persönliche Gespräch mit Jugendlichen könne einfach nicht ersetzt werden. Es brauche daher neben der Vorbildwirkung durch das Elternhaus auch verstärkte Kommunikation in den Schulen und im außerschulischen Jugendbereich. Es müsse alles unternommen werden, so die VP-Abgeordnete, um junge Menschen zu einem strikten "Nein" zu übermäßigen Alkoholkonsum zu ermutigen.

Lapidare Aussagen ohne Fakten belegen Ignoranz der Stadtregierung

Bezeichnend für das bisherige Negieren und Schönreden der Thematik sei die Tatsache, dass weder die Stadträtin noch der Drogenkoordinator hieb- und stichfesten Zahlen parat haben, wie viele Jugendliche mit schwerer Alkoholisierung täglich in Wiens Spitälern versorgt werden müssen. "Die lapidare Aussage des Drogenkoordinators, es gebe praktisch keine komatös eingelieferten Jugendlichen in Wien, ist unfassbar und belegt das Desinteresse der roten Stadtregierung", ärgert sich Praniess-Kastner.

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