BZÖ-Strutz empört über Dienstwagen-Skandal in der Nationalbank

BZÖ wird parlamentarische Anfrage über Dienstwagennutzung der Nationalbank-Direktoren für private Zwecke einbringen

Wien (OTS) - Als "fürchterlichen Skandal" bezeichnete heute BZÖ-Generalsekretär Abg. Dr. Martin Strutz die Tatsache, dass der Nationalbank-Direktor trotz gegenteiliger Ankündigung des verantwortlichen ÖVP-Finanzministers Josef Pröll nach wie vor eine Luxus-Stretchlimousine im Wert von 140.000 Euro Steuergeld als Dienstwagen benutzt. "Die Österreicherinnen und Österreicher werden für dumm verkauft. Während die Banken insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen die Kredite abdrehen, genießen die Direktoren der Nationalbank weiterhin ungeheure Privilegien wie Bonifikationszahlungen und Luxusschlitten als Dienstwagen", kritisierte Strutz.

Strutz zeigte sich empört, dass ÖVP-Pröll anscheinend der Öffentlichkeit die Unwahrheit gesagt habe, indem er der Öffentlichkeit und in parlamentarischen Anfragen erklärte, dass dieses Dienstwagenprivileg in der Nationalbank abgestellt werde. "Bis heute genießt man in der Nationalbank Privilegien und Luxuspensionen. Offenbar ist die Abhängigkeit der ÖVP von den Banken so groß, dass sie im Land das Sagen haben. Pröll als verantwortlicher Minister ist gefordert, endlich für Ordnung zu sorgen", so der BZÖ-Generalsekretär.

Das BZÖ werde eine parlamentarische Anfrage einbringen, inwieweit die Nationalbankdirektoren ihre Luxusdienstschlitten auf Steuerzahlerkosten auch für private Zwecke nutzen. "Nachdem Minister der rot-schwarzen Bundesregierung offensichtlich mit Dienstwagen samt Chauffeur auf Urlaub gefahren sind, liegt der Verdacht nahe, dass dies auch in der Nationalbank passiert. Das BZÖ wird hier für Aufklärung sorgen", erklärte Strutz.

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