Neue Ringlinien sind ein voller Erfolg

Große Fahrgastzuwächse bei neuen Linien 1 und 2

Wien (OTS) - Quer durch die Stadt; ohne umzusteigen. Dieses neue Angebot ist seit dem 26. Oktober 2008 auf den Linien 1 und 2 Realität geworden.

Die Idee, den Straßenbahnverkehr auf der Wiener Ringstraße neu zu organisieren, geht auf eine Initiative des Fahrgastbeirats der Wiener Linien zurück. Das Konzept beruht darauf, Straßenbahnlinien, die bislang "nur" von einem Stadtteil in das Zentrum geführt haben, miteinander zu verknüpfen und somit eine umsteigefreie Verbindung durch die Stadt zu ermöglichen. Die Wiener Linien haben die ehemaligen Ringlinien 1 und 2 mit den Straßenbahnlinien 65, J und N so verbunden, dass daraus neue Durchgangslinien entstanden.

"Auf den neuen Linien 1 und 2 verzeichnen wir in allen Streckenabschnitten signifikante Fahrgastzuwächse. In einigen Linienabschnitten sind heute sogar um gut ein Drittel mehr Fahrgäste unterwegs als vor der Umstellung", zeigt sich Wiener-Linien-Geschäftsführer DI Dr. Michael Lichtenegger über die rege Inanspruchnahme des neuen Angebots bereits nach rund einem halben Jahr erfreut.

Aktuelle Fahrgastzählungen bestätigen, dass die neuen Ringlinien die in sie gesetzten Erwartungen nicht nur erfüllen, sondern übertreffen. Das Österreichische Institut für Raumplanung (ÖIR) hat für die neuen Linien 1 und 2 eine Steigerung um 700.000 zusätzliche Fahrgäste pro Jahr prognostiziert. "Angesichts der schon nach kurzer Zeit registrierten Fahrgastzuwächse, bin ich mir sicher, dass wir diese Prognose deutlich übertreffen werden" so Lichtenegger weiter.

Vorschlag der Wiener Linien für ein Öffi-Netz der Zukunft in den Bezirken Simmering und Landstraße

Die für eine zweite Umsetzungsphase von Durchgangslinien geplante Verlängerung der Linie 71 über den Schwarzenbergplatz hinaus war von Anfang an konzeptiv an zusätzliche Adaptierungen im Liniennetz in Simmering geknüpft. Die dynamische Stadtentwicklung im 11. Bezirk braucht neue Verkehrsverbindungen. Deshalb haben die Wiener Linien in den letzten Monaten intensive Planungsgespräche mit der Bezirksvertretung Simmering geführt. Da der 3. Bezirk ebenfalls betroffen ist, wurde auch die Bezirksvertretung Landstraße in die Planungen mit einbezogen. Die Bezirksvertretung Landstraße erkennt in Summe Vorteile für die Bewohner des 3. Bezirks. Mit der Bezirksvertretung Simmering kam es noch zu keinem für beide Seiten tragbaren Ergebnis.

Linie 71 und Linie D behalten ihre alten Bezeichnungen

Die Linie 71 wird auch nach ihrer möglichen Verlängerung die alte Bezeichnung behalten und nicht in das neue Nummernschema integriert. Gleiches gilt für die Linien D. Auch hier wird sich an der Linienbezeichnung nichts ändern. Anders als bei den neuen Ringlinien, bei denen ja jeweils mehrere Linien miteinander verknüpft wurden und daher jedenfalls eine neue Bezeichnung gewählt werden musste, stand hier ja nur die Umbenennung einzelner Linien für sich in Diskussion.

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