Kärnten: Nachfolgelösungen für Intercold-Mitarbeiter sind voll im Laufen

LR Dobernig: EAK arbeitet intensiv an Lösung - Italienische Investoren haben großes Interesse an Produktionshalle und Mitarbeitern

Klagenfurt (LPD) - Angesichts der aktuellen Entwicklung bei der Firma Intercold Tiefkühlmöbel in Hermagor gab Finanzreferent LR Harald Dobernig heute, Mittwoch, bekannt, dass auf seine Initiative hin die Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) bereits intensiv an einer Lösung arbeite. Er sei unmittelbar nach Bekanntwerden der Schließungspläne Mitte Juni persönlich vor Ort mit Vertretern von zwei potentiellen italienischen Investoren zusammengetroffen, die sowohl Mitarbeiter als auch die Produktionshalle der Firma Intercold übernehmen wollen.

"Genauso wie bei Chemson und bei der Metallwarenfabrik Petritsch in Hermagor lassen wir niemanden im Stich, sondern arbeiten mit Hochtouren an einer Lösung für Intercold. Ziel ist es, möglichst vielen der betroffenen Mitarbeiter eine Perspektive zu bieten und sie in Beschäftigung zu halten", sagte Dobernig. Anderslautende Medienberichte seien falsch. Seitens der EAK würden bereits Finanzierungsgespräche mit den Banken und dem KWF geführt. Auch die potentiellen Investoren würden bereits Bankengespräche führen.

Bei den italienischen Investoren handelt es sich um die Firmen Box & Box und Refrion. Box & Box beschäftigt sich mit dem Vertrieb von Fertigboxen und Schiffscontainern sowie von Spezialprodukten wie modifizierte Schiffscontainer und maßgeschneiderten Containern. Refrion produziert Wärmetauscher für die Klimatechnik. Beide Investoren könnten bestehende Mitarbeiter übernehmen, da diese aus derselben Branche kommen. Seitens der beiden Unternehmen sind bereits Mitarbeiterprofile an die Entwicklungsagentur übermittelt worden.

Morgen findet der nächste Termin zwischen der EAK und dem Betriebsrat von Intercold statt, um gemeinsam die Mitarbeiterprofile zu besprechen, so Dobernig. Zusätzlich eruiere die EAK im Zuge der Arbeiten zur Erstellung eines Masterplanes für Hermagor den Personalbedarf in der Region. Beim Kärnten-Gipfel sei unter anderem erörtert worden, dass auch in den Bezirken Spittal und Hermagor ein hoher Bedarf an Facharbeitern gegeben sei.

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