Heizen mit Öl: Geforderter Luftverschmutzungsbeitrag trifft vor allem Biomasse-Heizer

Wien (OTS) -

  • 4.000 Förderanträge für effiziente Ölbrennwertsysteme binnen 6 Wochen eingereicht
  • Schwefelfreies Heizöl verbrennt so sauber wie Gas
  • Von Biomasse-Verband geforderte Luftverschmutzungsbeiträge treffen vor allem Biomasse-Heizanlagen
  • Biomasse-Fernwärme-Werke heizen auch bis zu 20 Prozent mit fossilen Brennstoffen

Der Erfolg der Energieeffizienz- und Klimaschutz-Initiative der österreichischen Mineralölwirtschaft ruft offenbar die ersten Neider auf den Plan. Hintergrund ist die sehr erfolgreich angelaufene Aktion zum Heizkesseltausch der Initiative "Heizen mit Öl". Binnen sechs Wochen wurden rund 4.000 Förderanträge für neue effiziente Ölheizgeräte eingereicht. Moderne Ölbrennwertsysteme punkten im Vergleich zu alten Standardheizsystemen mit Einspareffekten von bis zu 40 Prozent, was nicht nur Konsumenten entlastet, sondern auch zur Reduktion von CO2-Emissionen beiträgt. Darüber hinaus setzt die Umstellung auf moderne Brennwertgeräte auch wichtige Impulse für die krisengeschüttelte heimische Wirtschaft. Der Biomasse-Verband fordert in einer Aussendung einen Luftverschmutzungsbeitrag für neu installierte Heizsysteme. Dabei wird allerdings vergessen, dass Luftverschmutzung nicht nur durch Kohlendioxid (CO2)-Emissionen zustande kommt, sondern auch durch Stickoxide(NOX - mit verantwortlich für den sauren Regen) sowie Fein- und den noch gefährlicheren Feinst-Staub hervorgerufen wird. "Schwefelfreies Heizöl verbrennt so sauber wie Gas, schwefel- und beinahe feinstaubfrei - ganz im Gegensatz zur Biomasse. Mit der Forderung, dass in Zukunft jeder Haushalt Luftverschmutzungsbeiträge zahlen soll, trifft der Biomasse-Verband auch seine eigenen Mitglieder und Kunden", erklärt Franz Heger, Beiratsvorsitzender der Heizen mit Öl GmbH. Durch die Forderung des Biomasse-Verbandes würden also auch jene Gemeindebudgets zusätzlich belastet, aus denen Biomasse-Fernwärme-Werke finanziert werden. Maximal 20% der gelieferten Fernwärme dürfen aufgrund der Förderungsvorgaben aus fossilen Brennstoffen gewonnen werden, wobei diese vornehmlich für die Spitzenlastabdeckung eingesetzt werden. "Anstatt die Österreicher in Krisenzeiten mit immer neuen Beiträgen, Steuern und Gebühren zu belasten, sollte der Umstieg auf effiziente Heizsysteme gefördert und nicht einzelne Energieträger diskriminiert werden. Die Initiative der österreichischen Mineralölwirtschaft und des Energiehandels trägt wesentlich zur Schadstoffreduzierung bei - und das alles ganz ohne die Verwendung von Steuergeldern", erklärt Franz Heger, Beiratsvorsitzender der Heizen mit Öl GmbH. Rückfragehinweis:

Heizen mit Öl GmbH
Dr. Franz Heger
Tel.: 01/890 90 36
Fax: 01/890 90 36-50
Email: foerderung@heizenmitoel.at
www.heizenmitoel.at

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