Pensionistenverband zu Pensionskassengesetzesnovelle

60.000 Pensionskassenberechtigte bleiben weiterhin im Regen stehen

Wien (SK) - "Auf die 60.000 Pensionskassenberechtigten, die
bereits bis zu 45 Prozent Verluste ihrer Pension hinnehmen mussten nicht vergessen.", fordert Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs. Der gestern im Ministerrat verabschiedete Vorhabensbericht der Bundesregierung enthält Grundsätze zur geplanten Pensionskassennovelle. Blecha kritisiert dabei, dass auf die 60.000 Pensionskassenpensionisten, die bereits mehrmalige Kürzungen ihrer Pension erlitten haben, "vergessen" wurde. ****

"Die im Seniorenrat erarbeiteten Sanierungsvorschläge zur zumindest teilweisen, sofortigen Abgeltung der bereits eingetretenen massiven Verluste von bis zu 45 Prozent fanden keine Beachtung", stellte Blecha weiters fest.

Der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs begrüßt ausdrücklich die Vorschläge von Sozialminister Rudolf Hundstorfer zur Einführung einer Garantiepension bei den Pensionskassen. Der Sozialminister hat einen Vorschlag des Pensionistenverbandes aufgegriffen im Pensionskassenpaket die Wahlmöglichkeit zwischen der Pensionskasse und der betrieblichen Kollektivversicherung zu ermöglichen.

Der Pensionistenverband beharrt auf der alten Forderung für die 60.000 vergessenen Pensionskassenberechtigten das Pauschalsteuermodell einzuführen. "Der Staat kann bei dieser Misere nicht aus seiner Verantwortung entlassen werden und muss seine Mitverantwortung erkennen", so Blecha abschließend. (Schluss) sv/cv

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