Diakonie: Regierung muss "gravierenden Strukturwandel" nützen!

Diakonie fordert drittes Konjunkturpaket soziale Dienstleistungen

Wien (OTS) - Der Strukturwandel der österreichischen Wirtschaft muss genutzt werden, appelliert die Diakonie anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Wirtschaftsminister Mitterlehner. Die bereits gesetzten Konjunkturpakete können in der wirtschaftlich angespannten Lage helfen, aber nicht alle Bevölkerungsgruppen profitieren davon. Zudem beziehen sich diese Pakete nur auf die von der Krise betroffenen Sektoren, wie z.B. Autoindustrie und Produktion. Der "gravierende Strukturwandel" (BM Mitterlehner) kann sich daher nicht in der alleinigen Förderung dieser Bereiche widerspiegeln.

Investitionen in soziale Dienstleistungen zahlen sich aus, ist die Diakonie Österreich überzeugt. Ein drittes Konjunkturpaket ist unerlässlich, um den täglichen Sorgen der Menschen zu begegnen. Ein Ausbau von Pflegediensten und Kinderbetreuung entlastet die Gesellschaft auf mehreren Ebenen und stärkt gleichzeitig die Wirtschaft Österreichs.

Laut Diakonie kann die Lücke im Betreuungsangebot, sei es in der Pflege oder Kinderbetreuung, durch ein drittes Konjunkturpaket geschlossen werden. Der zukünftige Anstieg von pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen macht zusätzliche Dienste dringend notwendig. Diesem Anstieg könnte bereits heute vorgesorgt werden. Darüber hinaus stärkt ein Ausbau von Diensten den regionalen Arbeitsmarkt, erhält und schafft Arbeitsplätze, die vor allem von Frauen wahrgenommen werden.

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