LR Ragger fordert Kärntner System bei Mindestsicherung

60- jährige Frau nicht gleich behandeln wie 20- Jährigen

Klagenfurt (OTS) - "Ich werde bei der nächsten Konferenz der Sozialreferenten am 7. September 2009 dafür eintreten, dass man bei der bundesweiten Mindestsicherung die Vorteile des Kärntner Systems einbaut", kündigte Kärntens Sozialreferent Landesrat Mag. Christian Ragger an. Denn gerade im Licht der von der Regierung beschlossenen und reduzierten Regelung werden die Vorteile des Kärntner Weges sichtbar.

Die Besserbehandlung von Familien mit Kindern sei dabei nur eine wichtige Facette. "Es ist auch die Frage zu stellen, ob die vom Bund forcierte Gleichmacherei sinnvoll ist. "Wir glauben, dass man eine 60- jährige Frau, die nicht mehr arbeiten kann und die aufgrund von Kindererziehung und Pflege von Angehörigen keinen Pensionsanspruch hat, nicht gleich behandeln soll wie einen 20- jährigen Burschen ohne Beschäftigung. Hier haben wir in Kärnten Zuschläge für Frauen, aber auch für beeinträchtigte Menschen", teilte Ragger mit. Eine solche Differenzierung wäre dringend notwendig.

Für Ragger ist es auch merkwürdig, dass man in den vergangenen Monaten das geplante Bundessystem hochgejubelt und die Kärntner Mindestsicherung schlecht geredet hat. "Nun stellt sich heraus, dass die angeblichen Blockierer aus Kärnten die besseren Antworten haben als die Verantwortlichen des Bundes", sagte Ragger abschließend.

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