Sri Lanka: Nach wie vor verheerende Zustände!

Vertriebene leiden an Lebensmittelknappheit, Krankheiten, Durst und Hoffnungslosigkeit

Wien (OTS) - "Seit Monaten müssen Flüchtlinge in Notlagern leben, es gibt keine Infrastruktur, wenig Trinkwasser, Nahrungsmittel sind knapp und die hygienischen Bedingungen sind katastrophal. Immer seltener treffen LKWs mit Hilfsgütern ein. Die Kapazitäten der verbleibenden Hilfsorganisationen können den Bedarf nicht decken. Besonders Kinder und Schwangere leiden massiv unter diesen schrecklichen Bedingungen!", berichtet einer der Vertriebenen und gleichzeitig Projektmitarbeiter der Diakonie-Partnerorganisation bei seinem heutigen Kurzbesuch in Wien.

Aus der Wanni-Region im Norden der Insel wurden während des 25-jährigen Bürgerkriegs ca. 300.000 Menschen vertrieben. Die meisten von ihnen leben nach wie vor in den stark überfüllten Flüchtlingslagern im Distrikt Vavuniya.

MMag. Michael Bubik, Geschäftsführer der Diakonie Auslands- und Katastrophenhilfe: "Im Mai dieses Jahres wurde offiziell das Ende eines blutigen Krieges verkündet, doch an den Lebensumständen der Vertriebenen hat sich seit dem nichts zum Besseren verändert. Wir dürfen nicht aufhören zu helfen, diese Menschen brauchen mehr denn je unsere Solidarität und Unterstützung!"

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit Jahren über Partnerorganisationen in der Wanni-Region aktiv und versorgt seit Anfang Juli 2009 mit Unterstützung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit Binnenflüchtlinge durch humanitäre Soforthilfe.

Das Nothilfepaket der Diakonie Katastrophenhilfe
Um das Überleben der Vertriebenen zu sichern, kann die Diakonie Katastrophenhilfe derzeit 1.000 Flüchtlingsfamilien, das sind rund 2.200 Menschen, mit Nahrungsmittel, Wasser, Decken, Kleidung, sanitären Anlagen und medizinischer Hilfe versorgen. Bei der Verteilung von Nahrungsmitteln werden unterernährte Kinder, Schwangere als auch Alte und kranke Menschen besonders berücksichtigt.

Da es derzeit zu wenige Wassertanks im Flüchtlingslager gibt, werden weitere 32 Tanks gebaut und mittels Tankwagen befüllt, wodurch der Zugang zu sauberem Trinkwasser für die Flüchtlinge verbessert werden soll. 200 Latrinen werden ebenfalls errichtet, da ein Mangel an sanitären Anlagen vor allem für Frauen und Mädchen hygienische als auch Sicherheitsprobleme darstellt. Eine Verbesserung des körperlichen und seelischen Wohlergehens der Flüchtlinge zu erreichen, ist mit ein Ziel des Hilfsprogramms der
Diakonie Katastrophenhilfe.

Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe
PSK 23.13.300 (BLZ 60.000)
Kennwort "Sri Lanka"

Online-Spende
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sowie Fotos aus den Flüchtlingscamps bei:
Mag.a Bettina Klinger/Leitung Kommunikation
Diakonie Österreich
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