ARBÖ: Verhaltenstipps für unfreiwillige Geisterfahrer

Wie man am besten auf eine Geisterfahrer-Warnung reagiert

Wien (OTS) - 187 Mal hat Hitradio Ö3 im ersten Halbjahr 2009 vor Geisterfahrern gewarnt. Wie man sich richtig verhält, wenn man unfreiwillig zum Geisterfahrer wurde, und wie man ab besten reagiert, nachdem eine Geisterfahrer-Warnung im Radio gesendet wurde, darüber informiert der ARBÖ.

Obwohl Hitradio Ö3 im Vergleich zum Vorjahr mit 217 Meldungen einen 14prozentigen Rückgang bei den Geisterfahrermeldungen verzeichnete, beinhaltet jede einzelne Meldung das Potential für schwere bis tödliche Unfälle. Wer durch Ortsunkenntnis oder mangelnde Aufmerksamkeit selbst unfreiwillig zum Geisterfahrer wurde, sollte am nächstgelegenen Fahrbahnrand anhalten, sobald der Irrtum bemerkt wird. "Sofort Warnblinkanlage und Abblendlicht einschalten", raten die ARBÖ-Verkehrsexperten. Niemals die Fahrbahn kreuzen oder versuchen, im Rückwärtsgang die Autobahn wieder zu verlassen. Mittels Handy die Exekutive verständigen und im Auto auf sie warten.

Nicht zum "Hilfssheriff" werden

Wurde vor einem Geisterfahrer gewarnt und man ist im betroffenen Streckenabschnitt in der richtigen Fahrtrichtung unterwegs, auf jeden Fall die Geschwindigkeit verringern. "Bleiben sie am rechten Fahrstreifen und überholen sie keinesfalls", so der ARBÖ. Sobald man einen Geisterfahrer entdeckt, die Exekutive via Handy oder Notrufsäule verständigen. "Werden sie aber auf keinen Fall zum 'Hilfssheriff' und versuchen sie nicht, den Geisterfahrer zum Umkehren zu bewegen. Überlassen sie dies der Exekutive." Eine Möglichkeit ist es auch, einen Parkplatz aufzusuchen und auf die Geisterfahrer-Entwarnung zu warten.

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