Sicherheitsausbau S3: ÖAMTC warnt vor gefährlichen Engstellen

Keine Landemöglichkeit für Christophorus-Notarzthubschrauber auf schmalen Brücken

Wien (OTS) - Der Ausbau der ehemaligen Weinviertler Straße (B303) zur S3 hat die Verkehrssicherheit auf dieser stark befahrenen Route deutlich erhöht, trotzdem besteht nach Ansicht von ÖAMTC-Verkehrsexperten Willy Matzke noch Handlungsbedarf: "Einer strengen Sicherheits-Inspektion würde die komplette Strecke, die ab 1. August zwischen Stockerau-Nord und Hollabrunn-Süd vignettenpflichtig sein wird, derzeit nicht standhalten."

Besonders gefährlich sind die zahlreichen schmalen Brücken mit jeweils nur einem Fahrstreifen pro Richtung und keiner Mittelsicherung. "Diese Bereiche sind genau so unsicher, wie einröhrige Autobahntunnels", erklärt Matzke.

Einsatzübungen, bei denen auch ein ÖAMTC-Notarzthubschrauber mitwirkte, zeigten ein weiteres Manko. "Auf den engen Brückenabschnitten war ein Landen des Christophorus-Helikopters nicht möglich", gibt Matzke zu Bedenken.

Der ÖAMTC-Experte empfiehlt daher eine Überarbeitung des Sicherheitskonzeptes sowie die Errichtung von Videoanlagen vor bekannten Gefahrenstellen. "Für eine mautpflichtige Strecke erwartet der Club das höchste Maß an Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer", so das Fazit des Clubexperten.

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