• 21.07.2009, 19:18:16
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Neues Volksblatt" "Sparen" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 22. Juli 2009

Linz (OTS) - "Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer hat
so viel Pinke, Pinke ...", heißt es im Volkslied, das recht genau die
Stimmung im Land trifft. Denn immer mehr Menschen fragen, wer die
Schulden, die zurzeit nicht nur in Österreich für die
Konjunkturprogramme aufgenommen werden müssen, zurückzahlen soll.
Die Antwort ist einfach: wir alle.
Die Oberösterreicher sind vergleichsweise gut dran, denn hier können
die Konjunkturprogramme - noch - aus den Rücklagen finanziert werden.
Doch bei den Schulden des Bundes sind alle voll dabei.
Die Devise nach der Krise lautet daher: sparen, sparen, sparen!
Was aber nicht so einfach sein wird, denn wenn es ums Sparen und um
den Verzicht geht schlägt wieder die Stunde der Populisten und
Opportunisten. Jene, die heute am lautesten über die Schulden
jammern, werden morgen jede Sparmaßnahme bekämpfen; nach dem Motto:
sparen ja, aber nicht bei dem! Wie wir das in Oberösterreich ja immer
wieder erleben. Wir müssen uns nur anschauen, was die SPÖ rund um die
Spitalsreform und jeden einzelnen Sparvorschlag aufführt. Obwohl die
Sozis wissen, dass gespart werden muss und gespart werden kann, auch
ohne Qualitätsverlust.
Wir dürfen gespannt sein, was noch alles kommt.

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt
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Tel. 0732/7606 DW 782
mailto:politik@volksblatt.at
http://www.volksblatt.at

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