- 21.07.2009, 12:36:35
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Prammer: EZA in den Mittelpunkt rücken - Engagement gegen Armut ist Verpflichtung und Verantwortung
Weidenholzer: Wirtschaftskrise trifft Entwicklungsländer besonders hart
Wien (SK) - "Armut hat verschiedene Gesichter. Armut hat ein
Gesicht hier in Österreich, Armut hat ein Gesicht in vielen Staaten
der Welt, und vor allem in sogenannten Ländern des Südens. Sich da
ganz besonders zu engagieren, ist eine große Verpflichtung und
Verantwortung, die man auch zu übernehmen hat", betonte
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer am Dienstag bei der
Präsentation der Volkshilfe-Kampagne "Für ein Leben ohne Armut" im
Parlament. Sie unterstütze die Volkshilfe Österreich schon viele
Jahre und bedankte sich für die Gelegenheit, gemeinsam etwas gegen
Armut zu unternehmen. ****
Prammer möchte in ihrer Funktion als Nationalratspräsidentin die
Entwicklungszusammenarbeit (EZA) im Parlament in Form von Projekten
wieder in den Mittelpunkt rücken. "Es ist notwendig, die
internationale Solidarität nicht nur auf den Lippen zu haben, sondern
ganz konkret auch mit Taten zu unterstreichen", zeigte sich Prammer
engagiert. Der Kampf gegen Armut müsse weltweit stattfinden, um die
internationale Krise zu bewältigen. Die Millenniumsziele der UNO, die
unter anderem besagen, dass sich der Anteil der Menschen, die Hunger
leiden, bis zum Jahr 2015 halbiert haben soll, sind noch weit
entfernt.
Volkshilfe-Präsident Josef Weidenholzer erklärte, dass die
Wirtschaftskrise alle bewegt, aber die Entwicklungsländer, denen es
vorher schon schlecht ging, trifft es noch härter. "Solidarität ist
unteilbar, Solidarität ist etwas, auf das alle Menschen Anspruch
haben", argumentierte Weidenholzer für sein Anliegen. Dass es keine
breite Öffentlichkeit für das Thema gibt, möchte die Volkshilfe
Österreich mit ihrer neuen Kampagne ändern. Weidenholzer bedankte
sich daher für Prammers Unterstützung, da es wichtig ist, Menschen zu
finden, die helfen, das Thema zu veröffentlichen. Der
Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Österreich, Erich Fenninger,
erklärte die Ziele der Kampagne: Aufmerksamkeit für das Thema
erzielen, Spenden sammeln und konkrete Hilfe anbieten. Beispiele für
Hilfsprojekte sind mobile medizinische Versorgung in Indien und die
Unterstützung von Frauen, die von Armut meist am stärksten betroffen
sind.
Prammer bedankte sich abschließend bei allen Organisationen in der
Entwicklungszusammenarbeit für ihre Leistungen und für die
Möglichkeit, als Botschafterin für internationale Solidarität zu
fungieren. Die Volkshilfe-Kampagne sei der richtige Weg, die Menschen
zu sensibilisieren, so Prammer. Sie wünscht der Kampagne viel Erfolg.
(Schluss) bj/cv
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