- 21.07.2009, 12:29:29
- /
- OTS0102 OTW0102
Heinzl: Keine Gigaliner auf unseren Straßen!
Heimisches Straßennetz nicht für 60-Tonnen-Lkws geeignet
Wien (SK) - "Die internationale Diskussion um die Zulassung der
60-Tonnen-Ungeheuer-Gigaliner zeigt, wie wichtig das starke
Engagement von Verkehrsministerin Doris Bures auf europäischer Ebene
ist. Sie hat hier auch die einhellige Unterstützung aller Parteien im
österreichischen Parlament", erklärte SPÖ-Verkehrssprecher Anton
Heinzl gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Heinzl hielt fest: "Diese Lkws
konterkarieren die Bestrebungen, den Güterverkehr von der Straße auf
die Schiene zu verlagern." Außerdem sei das heimische Straßennetz für
die Dimensionen dieser 60-Tonnen-Lkws nicht geeignet und müsse um
teures Geld adaptiert werden. Weiters wäre mit Sicherheitsrisken
sowie erhöhtem CO2-Ausstoß zu rechnen. ****
Gigaliner stehen in absolutem Widerspruch zu den europäischen und
vor allem auch österreichischen Zielen einer nachhaltigen
Verkehrspolitik und Verlagerung auf die umweltfreundlichen
Verkehrsträger. "Verkehrsministerin Bures tut alles, damit der
Güterverkehr verstärkt von der Straße auf die Schiene gebracht wird.
Dabei hat sie unsere volle Unterstützung, denn die Sicherheit auf
unseren Straßen und der Schutz unserer Umwelt gehen vor", betonte
Heinzl. Dass Österreich mit seinen Bedenken ganz und gar nicht
alleine da steht, zeigen, so Heinzl, auch internationale Trends: "In
Frankreich hat eine breit angelegte Kampagne gegen Gigaliner
stattgefunden, nach der sich das französische Verkehrsministerium
veranlasst sah, die bereits geplanten Feldversuche nochmals zu
überdenken - eine eindeutig positive Entwicklung!" (Schluss) mx/cv
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






