- 21.07.2009, 12:05:46
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FP-Lasar: Verzögerung des KH-Nord entwickelt sich auch zu eine gesundheitspolitischem Problem
Einrichtung einer Kinder- und Jugendpsychiatrie unumgänglich
Wien, 21.07.2009 (fpd) - Statt den Menschen pausenlos ein
virtuelles Spital zu präsentieren, dessen Eröffnung sich offenbar
doch stark verzögern wird, sollte die SP-Gesundheitsstadträtin
Wehsely lieber anfangen die Mängel im Gesundheitswesen der
Bundeshauptstadt zumindest zwischenzeitlich so gut als möglich zu
beheben, meint heute der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg.
David Lasar im Zuge der laufenden Debatte über das neue KH-Nord.
Alleine die Einrichtung einer längst überfälligen Kinder- und
Jugendpsychiatrie, welche speziell für den 21. Und 22. Bezirk
zuständig wäre, wird durch Verzögerung im Bauvorhaben zu einem großen
gesundheitspolitischen Problem. Schon jetzt platzen sämtliche
Einrichtungen aus den Nähten und die Kinder- und Jugendlichen müssen
auf Erwachsenenstationen untergebracht werden. Vor allem fehlt es an
einer Einrichtung für besonders schwierige Patienten, die weder in
eine stationäre Unterbringung gehören, noch bei ihren Familien leben
können. "Hier handelt es sich um nicht einmal 20 besonders
betreuungsbedürftige junge Menschen, deren Zukunft von einer
maßgeschneiderten Versorgung abhängig ist, die derzeit nicht
gewährleistet werden kann. Die Kinder und Jugendlichen müssen in
anderen Bundesländern untergebracht werden, ein Kind wurde sogar
schon bis nach Brandenburg (D) geschickt. Das muss ein Ende haben",
tritt Lasar nachdrücklich für die unverzügliche Einrichtung einer
entsprechenden therapeutischen Unterbringungsmöglichkeit ein.
(Schluss)paw
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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