Neues Volksblatt: "Arbeit" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 17. Juli 2009

Linz (OTS) - Es wird spannend in den nächsten Wochen und Monaten, wenn sich die Mitglieder des heute zu konstituierenden parlamentarischen Spionage-Untersuchungssausschusses durch einen Wust an Wahrheiten, Halbwahrheiten, Gerüchten, Unterstellungen, Informationen und Desinfomationen durchwühlen müssen.
Man wird sehen, ob die Ausschussmitglieder ernsthaft um Aufklärung bemüht sind, ob sie tatsächlich herausbekommen wollen, wer Dreck am Stecken hat und wo es nur um gezielte Ehrabschneidung geht; ob gearbeitet wird oder ob der Ausschuss nur als Bühne für die Fortsetzung der öffentlichen Schlammschlachten herhalten muss.
Dass ein Teil der Grabenkämpfer der letzten Wochen auch im Ausschuss sitzt, stimmt nicht gerade optimistisch. Aber: man wird sehen.
Zu befürchten ist auch, dass etwaige Verfehlungen Einzelner dazu benutzt werden, staatliche Institutionen insgesamt in ein schiefes Licht zu rücken. Zum Beispiel das Bundesheer, dessen links-grüne Gegner keine Gelegenheit auslassen, die Abschaffung zu verlangen. Wenn nur ein Teil von dem stimmt, was in den letzten Wochen ruchbar wurde, dann wartet auf den Ausschuss harte Arbeit. Hoffentlich wird sie getan!

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