Innsbruck: Gedenkstätte am Judenbühel wird eröffnet

Initiative zur Erinnerung an den Alten Jüdischen Friedhof geht auch auf den Tiroler Altbischof Reinhold Stecher zurück

Innsbruck, 15.07.2009 (KAP) In Innsbruck wird am Donnerstag die neue Gedenkstätte am Alten Jüdischen Friedhof der Tiroler Landeshauptstadt eröffnet. Der sogenannte Judenbühel mit dem Friedhof liegt etwas unterhalb der Innsbrucker Hungerburg. Im Mittelalter angelegt, ist er in den vergangenen Jahrzehnten fast völlig in Vergessenheit geraten. Auf Initiative des Tiroler Altbischofs Reinhold Stecher und des Rechtsanwalts Paul Ladurner wurde der Friedhof in den vergangenen Jahren als Gedenkstätte revitalisiert. Unterstützt wurde das Projekt von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol sowie der Landesgedächtnisstiftung und dem Innsbrucker Verschönerungsverein. Der Judenbühel ist nun wieder sichtbares Zeichen für die frühen Wurzeln des Judentums in Tirol.

Bei der Feier am Donnerstag um 16 Uhr wird Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg die neue Gedenkstätte segnen. Auch Altbischof Stecher und Diözesanbischof Manfred Scheuer nehmen an der Zeremonie teil. Nach der Begrüßung durch die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg, Esther Fritsch, werden die Innsbrucker Bürgermeisterin Hilde Zach und Landtagspräsident Herwig van Staa Grußworte überbringen.

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