Krainer: Spekulationsverluste der ÖBFA sind dramatisch und unverantwortlich

Verlust von 617 Mio. Euro wirft bezeichnendes Licht auf ÖVP-Wirtschaftskompetenz

Wien (SK) - =

Als "dramatisch und unverantwortlich" bezeichnete SPÖ-Finanzsprecher Kai Jan Krainer heute gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die enormen Spekulationsverluste der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur ÖBFA. "Es ist unfassbar, wie hier unter Finanzminister Molterer in Casino-Manier munter drauf los spekuliert worden ist. Ein Verlust von 617 Mio. Euro an Steuergeldern wirft kein positives Licht auf die Wirtschaftskompetenz der ÖVP", so Krainer. 377 Mio. Euro davon seien bereits fix verloren. "Im Worst-Case ist mit dem Verlust der gesamten Summe zu rechnen", so Krainer. Die ÖVP müsse sich nun den Vorwurf gefallen lassen, dass nicht nur bei ÖIAG und AUA ein Schaden von hunderten Millionen Euro verursacht worden sei, sondern auch innerhalb der ÖBFA ein fahrlässiger Umgang mit dem Geld der Steuerzahler vorgeherrscht habe. ****

Finanzminister Pröll ist gefordert "in seinem Haus für Ordnung zu sorgen und Konzepte vorzulegen, wie dieser Schaden wieder gut gemacht werden soll." Für den SP-Finanzsprecher stellt sich auch die Frage, seit wann Finanzminister Pröll von den Verlusten weiß und wie viele weitere "Leichen" im Keller des Finanzministeriums zum Vorschein kommen. Beantworten muss der Finanzminister auch, warum er seinen Informationspflichten gegenüber dem Parlament und damit der Öffentlichkeit nicht nachgekommen ist. Krainer erinnerte daran, dass "in Österreich noch nie in so kurzer Zeit, so viele Schulden gemacht wurden, wie unter den VP-Finanzministern Molterer und Pröll. Wirtschaftskompetenz a la ÖVP", so Krainer abschließend. (Schluss) alu/cv

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