Wirtschaftskammer NÖ zum Hochwasser: Schadensabwicklung ist voll im Laufen

Wer schnell hilft, hilft doppelt!

St. Pölten (OTS) - "Für jeden einzelnen Unternehmer und jede einzelne Unternehmerin, die vom Hochwasser heimgesucht wurden, ist es eine persönliche Katastrophe", bedauert die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Sonja Zwazl. "Deshalb setzen wir alles daran, so rasch als möglich die Katastrophenhilfe auszuzahlen." Bekanntlich steht für niederösterreichische Betriebe, die durch das Hochwasser in ihrer Existenz bedroht sind, durch eine gemeinsame Aktion von Wirtschaftskammer Niederösterreich, Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und Wirtschaftskammer Österreich eine Soforthilfe von bis zu 10.000 Euro bereit. Die WKNÖ hat außerdem eine eigene Hochwasser-Homepage eingerichtet: wko.at/noe/hochwasser. Dort werden arbeitsrechtliche Fragen genauso geklärt wie steuerrechtliche Tipps gegeben. Außerdem können auf der Website die Formulare für die Schadensanzeige heruntergeladen werden.

Aktuell werden 51 Anträge aus fünf Bezirken bearbeitet. Für sie kommt seitens der WKNÖ bereits jetzt eine Katastrophenhilfe von 358.000 Euro zur Auszahlung. Die gesamte bereits gemeldete Schadenssumme beträgt 3,1 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2007 wurden in 146 Schadensfällen von WKNÖ, SVA und WKÖ insgesamt 930.000 Euro ausbezahlt. "Wir bitten alle betroffenen Unternehmen, sich dringend bei ihrer Wirtschaftskammer-Bezirksstelle zu melden, damit die Soforthilfe rasch eingeleitet werden kann", ersucht Sonja Zwazl. Derzeit liegt die Bearbeitungsdauer eines Schadensfalles bei sieben bis 14 Tagen. Zwazl: "Damit sind wir einer der schnellsten Auszahler. Denn wer schnell hilft, hilft doppelt!" Damit die Auszahlung der Soforthilfe rasch von statten geht, ist das von der Schadenskommission erstellte Schadensprotokoll an die Bezirksstelle weiterzuleiten.

Zur Vorbereitung auf die Schadenskommission, die von der jeweiligen Gemeinde geleitet wird und an der auch ein Vertreter der Wirtschaftskammer teilnimmt, sollten die betroffenen Unternehmer folgende Unterlagen bereit halten:
? Baupläne
? Schadenslisten
? Schadens-Kostenschätzungen
? Inventarlisten

"Fatal ist, dass das Hochwasser manche Betriebe sogar mehrfach getroffen hat. Unsere Bezirksstellen sind mit Herz und Hirn bei allen unseren Unternehmen und unterstützen sie in dieser schwierigen Zeit. Wir können zwar das Hochwasser nicht ungeschehen machen, aber wir können dafür sorgen, dass möglichst rasch Hilfe und Unterstützung zur Stelle ist!", so Zwazl abschließend.

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