AKNÖ-Preismonitoring: Preisanstiege bei Lebensmitteln gebremst

ExpertInnen verglichen Preise in größten Supermarktketten

Wien (AKNÖ) - Die Lebensmittelpreise in den heimischen Supermärkten steigen großteils nicht mehr. Zu diesem Ergebnis kommen die ExpertInnen der AKNÖ-Konsumentenberatung nach dem aktuellen Preismonitoring. Ein Liter Milch etwa koste in allen Supermärkten 75 Cent. "Für die Preisstabilität sehen wir mehrere Ursachen. Für die KonsumentInnen kann das nur gut sein", sagt Manfred Neubauer von der AKNÖ-Konsumentenberatung. "Unser Preismonitoring ist darüber hinaus eine Orientierungshilfe für KonsumentInnen, wo sie günstig einkaufen können", sagt AKNÖ-Präsident Hermann Haneder.

Ein Liter Milch kostet bei Merkur, Billa, Interspar, Penny Markt, LIDL und Hofer 75 Cent. 500 Gramm Spaghetti jeweils 44 Cent. Bei beiden Preisen gibt es keine Veränderung. "Wenn Grundnahrungsmittel wie Milch und Nudeln nicht teurer werden, ist das ein gutes Zeichen", sagt Neubauer. Ähnlich ist es bei Fruchtsäften: "Hier haben wir bei den Supermärkten Preise von 66 bis 69 Cent", sagt Neubauer. "Gerade im Sommer, wenn man viel trinken sollte, sind konstante Getränkepreise wichtig".

Verantwortlich für die Preisstabilität bei Lebensmitteln sind seiner Meinung nach mehrere Entwicklungen: "Die großen Supermärkte wie Billa, Merkur und Interspar halten bei den Grundnahrungsmitteln die Preise mit ihren Eigenmarken niedrig und haben so die gleichen Preise wie Diskonter wie LIDL, Penny und Hofer". Nicht zu vergessen sei auch, dass stark gestiegene Lebensmittelpreise vor einem Jahr ein großer Aufreger gewesen seien. "Ich denke, der öffentliche Aufschrei hat hier einiges bewirkt. Und natürlich darf man auch nicht vergessen, dass die Wirtschaftskrise insgesamt die Preissteigerungen dämpft."

Haneder: Wichtige Orientierungshilfe

AKNÖ-Präsident Hermann Haneder bezeichnet das regelmäßige Preismonitoring der AKNÖ als wichtige Orientierungshilfe für KonsumentInnen: "Wir führen das als Kooperation mit dem Konsumentenschutzreferat der niederösterreichischen Landesregierung durch. Dass sich zwei große Institutionen an solchen Initiativen beteiligen, stellt nicht nur eine regelmäßige Kontrolle sicher, es bietet auch wichtige Informationen für die Interessenspolitik. Und natürlich macht es das einfacher, die Ergebnisse möglichst breit zu streuen, damit wir sicherstellen, dass möglichst viele KonsumentInnen wissen, wo sie Lebensmittel günstig einkaufen können. Das ist angesichts steigender Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, wo viele Menschen weniger Geld haben, besonders wichtig", sagt Haneder.

Rückfragen & Kontakt:

AKNÖ-Konsumentenberatung
Manfred Neubauer
01/58883 - 1335
Die Ergebnisse des Preismonitorings finden Sie auch auf
http://noe.arbeiterkammer.at/online/essen-wo-kauft-man-billig-ein-47660.html

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