Sobotka: Fast 20.000 Anträge für "Sicheres Wohnen"

Aktion bietet deutliches Plus an Lebensqualität und Sicherheit

St. Pölten (NÖI) - In Niederösterreich zu leben, heißt sich wohl und geborgen fühlen. Das kann sich aber schlagartig ändern, wenn wir mit Schrecken feststellen müssen, dass ungebetene Gäste sich ganz leicht Zugang zu unseren vier Wänden verschaffen können. Der Rundum-Schutz vor Einbrüchen ist für viele Häuslbauer noch nicht selbstverständlich - doch das kann und soll er jetzt werden. Damit die zusätzlichen Baumaßnahmen leistbar sind, bietet das Land NÖ Unterstützung im Rahmen des niederösterreichischen Wohnbaumodells mit der Aktion "Sicheres Wohnen" an. Knapp 20.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher haben schon davon Gebrauch gemacht - und das Interesse ist ungebrochen.

"Zuhause in Niederösterreich zu sein bedeutet Geborgenheit und Lebensqualität. Das Zuhause ist nun einmal der wichtigste Platz in unserem Leben und die eigenen 4 Wände bieten uns Schutz und Sicherheit. Denn wer sich sicher fühlt, steigert auch die persönliche Wohn- und Lebensqualität", so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

Durch Sicherheitstüren und Fenster das Eigenheim besser schützen Durch den Einbau von Ö-Norm geprüften Sicherheitstüren und -fenstern lassen sich Einbruchsschäden vermeiden. Einbruchhemmende Türen sind nach Ö-NORM B 5338 geprüft und müssen die strengen Kriterien und Anforderungen dieser Norm erfüllen. Sie sind zusätzlich nach Widerstandsklassen von eins bis sechs eingeteilt. Die Klasse besagt, dass die Türe in einem bestimmten Zeitraum mit einem genau definierten Werkzeugsatz nicht geöffnet werden kann. Die Widerstandsklassen drei und vier werden vom kriminalpolizeilichen Beratungsdienst für den Einsatz im privaten und geschäftlichen Bereich empfohlen. Die Widerstandsklassen 5 und 6 sind für Spezialanwendungen vorgesehen.

Bei einem Neu- oder Umbau wird auch der Einbau von einbruchshemmenden Fensterelementen unterstützt. Diese Fenster gibt es in den Widerstandsklassen 1 bis 4. Die Art der Rahmen, Scheiben, Gläser und der Verriegelung ergeben zusammen das sichere Fenster. Vor allem bei Einfamilienhäusern und Wohnungen, deren Fenster leicht erreichbar sind, sollten die Fenster so beschaffen sein, dass sie Körpergewalt und einfachen Werkzeugen standhalten.
"Über 3.000 Anträge für eine Förderung im Zuge der Aktion "Sicheres Wohnen" sind im Jahr 2009 bereits bei der Landesregierung eingelangt", freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Sobotka über den ungebrochenen Andrang.

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/9020 DW 141
www.vpnoe.at

Volkspartei Niederösterreich
Öffentlichkeitsarbeit

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0001