Matznetter: Auflösung der teuren Konstruktion ÖIAG mehr als berechtigt

Reaktion auf Presse-Interview von ÖVP-Klubobmann Kopf: "Bestätigung des Versagens der ÖIAG"

Wien (SK) - ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf bestätigt in seinem heutigen Presseinterview, dass die unter Schwarz-Blau im Jahr 2000 neu aufgestellte ÖIAG eine untaugliche Struktur ist. Das von der ÖVP geführte Finanzministerium war nach seinen Aussagen nicht in der Lage, ein ordnungsgemäßes Arbeiten in der ÖIAG sicherzustellen. Für die SPÖ ist damit klar, dass die Forderung des Bundeskanzlers auf Auflösung dieser teuren Konstruktion mehr als berechtigt ist. **** Völliges Unverständnis äußerte Matznetter zu der Verharmlosung der gravierenden Fehler der ÖIAG in Sachen AUA mit den Worten "Wer macht schon alles richtig". Die angesammelten Fehler bei der AUA, insbesondere die Bestellung untauglichen Führungspersonals wie zuletzt in Form des Generaldirektors Ötsch, die wiederholten Fehlinformationen der Öffentlichkeit (Ötsch: "Die AUA ist saniert"), und auch der völlig unprofessionell aufgesetzte Prozess der Partnersuche beweisen eine Ansammlung von gravierenden Fehlern. "Diese Fehler können jetzt zum Verlust tausender Arbeitsplätze und einer schweren Schädigung des Standorts Österreichs führen - und zwar sowohl als Wirtschaftsstandort als auch als Tourismusland", betont Matznetter. "Hier sind weitaus mehr Fehler begangen worden, als nur die Bewertung der Frage Stand-Alone - ja oder nein.

"Faymann hat Recht, wenn er die Kosten der ÖIAG-Struktur als "hinausgeschmissenes Geld" bezeichnet. Es ist zu hoffen, dass der Regierungspartner die Forderungen des Bundeskanzlers ernst nimmt und rasch in einen konstruktiven Dialog über die Abschaffung der Michaelis-ÖIAG tritt", schloss Matznetter. (Schluss) mx/cv

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