SJG Raunig: Verantwortungsbewusste Jugendpolitik muss auf Prävention setzen

JVP Idee, Führerscheine als Bestrafung zu entziehen, aufs Schärfste zurückzuweisen

Klagenfurt (OTS) - Der Landesvorsitzende der SJG Kärnten, Michael Raunig, lehnt die Forderung der JVP nach Führerscheinentzug bei Gewalttätigkeit strikt ab. Wenn ein Jugendlicher gewalttätig ist oder eine Straftat begeht werde er sowieso durch die bestehenden Gesetze in Österreich rechtskräftig verurteilt. "Was kommt dann als nächstes aus der JVP Ideenschmiede? Fußfesseln und eine öffentliche Straftäterdatei für gewaltbereite Jugendliche?" so Raunig, der sich gegen diese Art von Jugendpolitik ausspricht. Man müsse auf Prävention setzen und versuchen diese Jugendlichen wieder in die Gesellschaft zu integrieren, macht der SJG Landesvorsitzende auf die wahre Aufgabenstellung aufmerksam. "Wir, die SJG Kärnten, sind strikt gegen eine weitere Bestrafung durch Führerscheinentzug, wie die JVP es fordert. Stattdessen können wir uns vorstellen, dass solche Jugendliche zusätzlich noch weitere Sozialdienste absolvieren", meint Raunig.

Grundsätzlich müsse man den Ursachen für Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen auf den Grund gehen. "Großes Aggressionspotential verursacht derzeit sicherlich die hohe Jugendarbeitslosigkeit, die leider auch vor Kärnten nicht Halt gemacht hat", so Raunig. Bisher hätten die Maßnahmen der Milchkoalition zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit in Kärnten kläglich versagt, bemängelt Raunig. JVP Chefin Schaar solle bei Parteichef Martinz anregen, dass die Birnbacher Millionen besser aufgehoben wären, würde man sie für Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit einsetzen, so Raunig, der die JVP dazu auffordert, in dieser Richtung endlich tätig zu werden.

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