Krainer zu Faymann-Vorschlag: "ÖIAG hat Existenzrecht verwirkt"

SPÖ-Finanzsprecher begrüßt Vorschlag des Bundeskanzlers

Wien (SK) - SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer begrüßte heute, Sonntag, gegenüber dem Pressedienst der SPÖ den Vorschlag von Bundeskanzler Werner Faymann in der heutigen ORF-Pressestunde: "Die ÖIAG hat ihr Existenzrecht verwirkt. Eine Instanz der Republik, auf die die Republik selbst keinen Einfluss ausüben kann und in der die Aufsichtsräte sich und ihre Saläre selbst bestimmen, kann hierzulande keiner mehr brauchen." Der Bevölkerung sei es wichtig, dass PolitikerInnen Verantwortung übernehmen und nicht "Konstrukte, die über Jahre hinweg strategisch absolut versagt haben". Für Krainer ist eine rasche Auflösung - "im Idealfall heuer noch" - wünschenswert.

Der ehemaligen schwarzblauen Bundesregierung, allen voran Thomas Prinzhorn, "der aus der ÖIAG ein Prinzhorn-Personalbüro machte", und dem ehemaligen Finanzminister Karl Heinz Grasser sei es zu verdanken, dass die ÖIAG "dort steht, wo sie jetzt ist, nämlich in einer katastrophalen Situation", betonte Krainer abschließend. (Schluss) mo

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