Prammer: Wir können mit ruhigem Gewissen vor die Wähler treten Schlussansprache von Nationalratspräsidentin Prammer

Wien (PK) - In ihrer Schlussansprache zum Tagungsende 2008/09 zeigte sich Nationalratspräsidentin Barbara PRAMMER stolz auf das Ergebnis der Arbeit im Nationalrat, die - ohne Einrechnung der Beschlüsse in der heutigen Sitzung - ihren Niederschlag in 89 Gesetzen, 4 Verfassungsgesetzen und 22 Staatsverträgen sowie zahlreichen Entschließungen finde. 47,2 % aller Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Die Ausschüsse tagten 130 Mal, die Unterausschüsse 32 Mal -das sei eine gute Bilanz, "mit wir ruhigen Gewissens vor unsere Wähler treten können", zog Präsidentin Prammer eine knappe Bilanz der zu Ende gehenden Tagung des Nationalrats.

Angesichts der neuesten "Wertestudie", die zeige, dass das Ansehen des Parlaments in den letzten zehn Jahren stark abgenommen habe, trat die Präsidentin dafür ein, die Arbeit des Parlaments noch stärker sichtbar zu machen und sah jeden einzelnen Abgeordneten gefordert, das Erscheinungsbild des Parlaments nach außen zu verbessern. Prammer machte auf die Kritik vieler BürgerInnen an der Streitkultur im Parlament aufmerksam und forderte dazu auf, die Auseinandersetzung um das bessere Argument nicht unter der Gürtellinie zu führen.

Mit dem Dank an die Mitglieder der Präsidialkonferenz für die gute Zusammenarbeit, an die Abgeordneten, deren Mitarbeiter und an die MitarbeiterInnen des Hauses wünschte Präsidentin Barbara Prammer schöne Ferien. (Schluss)

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