Kunasek: Rotschwarz ohne Linie

Widersprüchliches Abstimmungsverhalten der Regierungsparteien zum Erhalt der Gesäusebahn

Wien (OTS) - Der steirische FPÖ-NAbg Mario Kunasek hat heute einen Antrag betreffend die Erhaltung der Gesäusebahn eingebracht. Über das Abstimmungsverhalten von SPÖ und ÖVP zeigte sich Kunasek höchst verwundert: "Es gibt einen gleichlautenden einstimmigen Beschluss des steirischen Landtages. Es konnte und kann mir niemand erklären, weshalb SPÖ und ÖVP dort zustimmten und den gleichlautenden Antrag hier ablehnten. Die FPÖ hofft dennoch auf den Erhalt des Personenverkehrs auf der Gesäusebahn", hält Kunasek abschließend fest.

Der Entschließungsantrag der NAbg Kunasek, Dr. Kurzmann, Dr. Winter, Zanger und weiterer Abgeordneter im Wortlaut:

Entschließungsantrag

Der Nationalrat wolle beschließen:

"Die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie und der Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend werden aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass,
1. die "Gesäusebahn" als prioritärer Verkehrsträger für den Personennahverkehr erhalten bleibt,
2. umgehend Verhandlungen mit der ÖBB aufgenommen werden, um
• die bestehenden Verkehrsdienstverträge dahingehend abzuändern, dass eine nachhaltige Sicherung der Bahnlinie durch das Gesäuse gewährleistet wird und zusätzliche Busangebote nicht mit der Bahnlinie konkurrieren, sondern diese lediglich punktuell ergänzen, • ein bedarfsorientiertes Fahrplanangebot in Abstimmung mit den Gemeinden erarbeitet und die Komfortqualität der Gesäusebahn attraktiviert werden und
3. gemeinsam mit dem Land Steiermark ein touristisches Attraktivierungskonzept vorgelegt wird, um die Auslastung der Gesäusebahn zu steigern."

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FPÖ

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