Gradauer: Finanzielles Desaster für Asfinag

Keine Finanzpläne und langfristige Strategien vorhanden

Wien (OTS) - Neben dem Budget-"Desaster" im Bund ortet der freiheitliche Budgetsprecher NAbg.Alois Gradauer, stellvertretender FPÖ-Landesparteiobmann in OÖ, auch ein finanzielles Debakel für die Asfinag.

"Wenn bei der Asfinag in gleicher Art und Weise wie bisher weitergewirtschaftet wird, werden die Schulden bis 2020 die Höhe von 20 Milliarden Euro erreichen. Alleine die Verbindlichkeiten der Asfinag stiegen von 2000 bis 2006 um 54 Prozent.
Wo sind die Finanzpläne und die langfristigen Strategien, um die Schulden wieder in den Griff zu bekommen ? Es wird gebaut, als wären wir im Schlaraffenland. Einerseits wird das Geld verpulvert und andererseits ist man rückständig", kritisiert Gradauer.

"Die Grünen haben sich im OÖ durchgesetzt und somit gibt es keine dritte Spur bei der Innkreisautobahn, trotz stärksten Verkehrsaufkommens. Die A8 wird jetzt mit hohen Mitteln saniert. Eine halbe Sache also. Spätestens in 5 Jahren ist die A8 derart überlastet, dass endgültig verbreitert werden muß. Das ist auch deshalb ein Schildbürgerstreich, weil man jetzt die richtigen Schutzmaßnahmen für die dort lebenden Menschen nicht berücksichtigt", so Gradauer.

"Offen ist für mich, wer das herausfordernde Ziel von insgesamt 19,2 Milliarden Euro an Investitionen bezahlen soll? Die Bundeshaftungen sind noch keine Garantie dafür, daß aufgenommene Kredite auch rückgezahlt werden können", so Gradauer.

"Fast Karnevalsreife steckt im Vorgang um die Anschaffung eines Röntgen Scanners für Eisenbahnfahrzeuge durch die ÖBB. Der Infrastrukturminister hatte sich scheinbar in diesen Waggon- Scanner "verliebt". Ohne Prüfung, ob dieses Gerät gebraucht wird oder verwendbar ist. Hauptsache es wird gleich gekauft, ohne Absprache und ohne Vertragsausstiegsmöglichkeit. Letztlich entstand für die Steuerzahler ein Schaden in Höhe von 3,78 Millionen Euro - 52 Millionen ATS in alter Währung", zeigt Gradauer auf.

"Mein Dank gilt an dieser Stelle dem Rechnungshof und seinen Mitarbeitern, die den Kampf gegen Unfähigkeit und Geldverschwendung nicht aufgeben", so Gradauer abschließend.

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