Franz Eßl: Änderungen in der Marktordnung bringen den Bauern wirklich etwas

Wien (ÖVP-PK) - Natürlich ist es nicht das große Einkommen, aber es macht doch einen Unterschied, ob zusätzlich 500 oder 1.000 Euro hereinkommen oder nicht. Das sagte heute, Freitag, der ÖVP-Abgeordnete Franz Eßl zur Agrarrechtsänderungsdebatte im Plenum des Nationalrates. Denn die Änderungen in der Marktordnung mit einer schärferen Saldierungsregelung und der Einführung einer Milchkuhprämie bringen den Bauern wirklich etwas. "Wir müssen aber auch wissen, dass die Preisentwicklung, die ohne Zweifel nicht zufriedenstellend ist, europaweit stattfindet, ob wir das wollen oder nicht. Österreich hat diese Förderungen herausgehandelt, andere Länder haben nichts dergleichen gemacht", betonte Eßl. Darüber hinaus wies Eßl noch einmal auf die wichtige Änderung im Kraftfahrzeuggesetz hin, der zu Folge nunmehr Milchtransporte ein zulässiges Gesamtgewicht von 44 Tonnen haben dürfen. "Das bedeutet eine merkliche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Molkerei- und Käsereibetriebe", so Eßl. ****

"Schauen Sie sich doch die Entwicklung in anderen Ländern an", verwies der ÖVP-Bauernbundabgeordnete auf den starken Strukturwandel in Europa. Dass heute noch immer so viele Bauern ihre Leistungen erbringen, hochwertige Lebensmittel produzieren und die Landschaft gestalten, ist mit ein Verdienst der bisherigen Agrarpolitik des Bauernbundes. "Wir danken den Bäuerinnen und Bauern, und wir werden weiter dafür kämpfen, dass sie auch in Zukunft gerechte Gegenleistungen erhalten", schloss Eßl.
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