Marek: Müssen Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung weiter ausbauen

Staatssekretärin zum Bericht über die Lage von Menschen mit Behinderungen im Plenum

Wien (ÖVP-PK) - Wir haben in den letzten Jahren viel für Menschen mit Behinderung getan, wir sind aber bei weitem noch nicht am Ende des Weges. Das stellte heute, Freitag, Staatssekretärin Christine Marek anlässlich der Debatte über den Bericht über die Lage von Menschen mit Behinderungen im Plenum des Nationalrates fest. Vor allem bei der Barrierefreiheit und der Infrastruktur müssten noch Erleichterungen geschaffen werden, verwies Marek auf Arztpraxen und andere Gesundheitseinrichtungen, aber auch auf den Tourismus. Marek gratulierte zudem in ihrer Rede Helene Jarmer, der ersten gehörlosen Abgeordneten, zur Angelobung. Dass künftig alle Parlamentssitzungen unter Einbeziehung von GebärdendolmetscherInnen abgehalten werden, sei ein wichtiger weiterer Schritt in Richtung Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung. ****

Gerade Familien mit einem behinderten Familienmitglied stünden vor zahlreichen Herausforderungen. Dazu dankte die Staatssekretärin dem Behindertenanwalt und ehemaligen Sozial- und Familienminister Mag. Herbert Haupt für seine Arbeit für und mit behinderten Menschen. Seit 2001 gibt es den Schwerpunkt Behinderte in den Familienberatungsstellen, das Konzept dazu wurde unter Minister Haupt entwickelt. "Das angestrebte Ziel von etwa 30 Schwerpunktberatungsstellen wurde mit derzeit 23 Stellen - in allen Bundesländern gibt es zumindest eine Stelle - fast erreicht", zeigte sich Marek mit der Entwicklung zufrieden.

In der heutigen Diskussion sollte man aber auch nicht darauf vergessen, jene werdenden Eltern zu begleiten und zu unterstützen, die mit der Diagnose, ein behindertes Kind zu bekommen, konfrontiert seien. Hier sei noch viel bezüglich Beratung und Begleitung zu tun, hofft die Staatssekretärin darauf, "dass wir in einer breiten Diskussion konstruktive Lösungen erarbeiten, die den werdenden Eltern Hilfestellung geben."
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