Wöginger: Behindertenpolitik ist keine Minderheitenangelegenheit, sondern gesellschaftliche Notwendigkeit

Wien (OTS) - Der Behindertenbericht 2008 beinhaltet Ergebnisse
einer Befragung von 8.195 Personen zum Thema Menschen mit Behinderungen. Dieser Bericht zeigt, dass die Behindertenpolitik der letzten beiden Perioden effektiv waren. Die Beschäftigungspolitik in diesem Bereich greift, erinnerte ÖVP-Abg. August Wöginger heute, Freitag, im Plenum des Nationalrats an die Beschäftigungsoffensive, um Menschen mit Beeinträchtigung Arbeitsmöglichkeiten in der freien Wirtschaft zu bieten. "Diese Menschen wollen keine Sonderbehandlung, sondern eine normale Integration am Arbeitsmarkt." ****

"Es ist unsere Aufgabe in der Politik, Rahmenbedingungen zu schaffen, um behinderten Menschen Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst zu ermöglichen. Dazu gehört unterstützend und erfolgreich auch die persönliche Assistenz am Arbeitsplatz und die integrative Berufsausbildung", fuhr Wöginger fort.

In seiner Rede dankte Wöginger an dieser Stelle auch ÖVP-Behindertensprecher Franz-Joseph Huainigg für dessen unermüdlichen Einsatz für Menschen mit Behinderung. "Er macht uns immer wieder klar: Behindertenpolitik ist keine Minderheitenangelegenheit, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit." Nicht nur auf Bundesebene, sondern auch in den Bundesländern seien dazu schon wichtige Maßnahmen gesetzt worden, verwies Wöginger in diesem Zusammenhang beispielhaft auf das Chancengleichheitsgesetz 2008 in Oberösterreich.

Als wesentliche Verbesserung bezeichnete Wöginger dann die heutige Premiere im Nationalrat, dass nach der Angelobung der gehörlosen Abgeordneten Helene Jarmer die gesamte Sitzung in Gebärdensprache übertragen wird. Und Wöginger vergaß auch nicht, die Dolmetscherinnen und Dolmetscher zu erwähnen, "die in diesem Haus Höchstleistungen vollbringen."

"Menschen mit Beeinträchtigungen müssen der Gesellschaft etwas wert sein. Es ist unsere Aufgabe, den Schwächeren zu helfen und die Rahmenbedingungen zu verbessern. Das ist die Aufgabe der gesamten Gesellschaft", schloss Wöginger.
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