AK: Besserer Schutz schwangerer Kellnerinnen vor Tabakrauch erreicht!

Wien (OTS) - Entsprechend den Forderungen der AK wurde nun per Erlass klar gestellt, dass auch für Kellnerinnen in sogenannten Übergangsbetrieben ein Arbeitsverbot für werdende Mütter besteht, verbunden mit einem Anspruch auf Wochengeld. Die AK hat im März dieses Jahres kritisiert, dass viele schwangere Kellnerinnen durch das neue Tabakgesetz nur ungenügend geschützt werden. Für schwangere Kellnerinnen in Lokalen mit nur einem Gastraum über 50m2 sollte das Beschäftigungsverbot nämlich erst ab Sommer 2010 gelten, wenn der Wirt oder Cafetier eine Teilung in mehrere Räume eingeleitet hat. Nun können alle Betroffenen aufatmen: Per Erlass wurde klar gestellt, dass auch für diese Kellnerinnen der Gesundheitsschutz oberste Priorität hat und Anspruch auf Wochengeld besteht. Und wird in Betrieben, in denen das Rauchverbot bereits prinzipiell gilt, gegen das Tabakgesetz verstoßen, können Betroffene einen Antrag auf Wochengeld bei der Krankenkasse stellen. Denn auch in diesen Fällen bestehen Arbeitsverbot und Anspruch auf Wochengeld.

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