Uni-Reform 2009: BZÖ-Widmann: Keine erkennbare Gesamtstrategie

Senate werden demokratisch entmachtet - dafür Universitätsrat enorm aufgewertet

Wien (OTS) - Heftige Kritik an der gestrigen Beschlussfassung der Uni-Reform 2009 mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP übte BZÖ-Wissenschaftssprecher Mag. Rainer Widmann. "Diese Reform beinhaltet keine erkennbare Gesamtstrategie. Diese UG-Novelle ist ein Rückschritt für die unter Ministerin Gehrer begonnen Reformbestrebungen. Auch wurden die Oppositionsparteien und Experten in die vorangegangenen Verhandlungen nicht eingebunden", so Widmann weiter.

Der BZÖ-Wissenschaftssprecher kritisierte, dass der Senat, das einzige wirklich demokratisch besetzte Gremium an den Unis, in seinen Rechten eingeschränkt werde. "Die Senate werden damit demokratisch entmachtet und können nur mehr auf Zuruf agieren, können also nicht mehr selbst strategisch mitwirken", betonte Widmann.
"Der Universitätsrat wurde enorm aufgewertet, somit hat der Minister bzw. die Bundesregierung mit ihren drei zu entsendenden Mitgliedern einen direkten Zugriff auf die Bestellung der Rektoren", schloss Widmann.

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