BZÖ-Hagen: Beste medizinische Versorgung ja - Dolmetscher nein

Wien (OTS) - "Es kann nicht Sinn unseres Gesundheitswesens sein, medizinisch geschulte Dolmetscher zu beschäftigen, sondern beste Versorgung zu bieten", ärgert sich BZÖ-Landesobmann Abg. Christoph Hagen über die Diskussion, Dolmetscher in den Spitälern zu beschäftigen. Viele integrationswillige Migranten bemühen sich, der deutschen Sprache mächtig zu werden, um sich in der österreichischen Gesellschaft ohne fremde Hilfe verständigen zu können - so sollte es auch sein. Doch der nunmehrige Vorstoß vom Sprecher der türkischen Plattform, Attila Dincer, würde nicht die Integrationsbemühungen fördern, sondern die Abschottung vor unserem Sprech- und Kulturkreis verstärken, kritisiert Hagen.

"Diese Vorgangsweise zeigt wieder einmal deutlich, wie unsere heimische Kultur in den Hintergrund gedrängt werden soll; das ist klar abzulehnen", erklärt der BZÖ-Landesobmann. Er erinnert zudem daran, dass "das marode Kassensystem nicht auch noch Geld für die teuren Übersetzer aufwenden kann - nur weil Migranten nicht unsere Sprache erlernen wollen!"

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