JUGENDVERTRETUNG: UG-Novelle ist bildungspolitischer Rückschritt

Regierung muss jetzt in Bildung investieren anstatt neue Hürden aufzubauen!

Wien (OTS) - Für die Bundesjugendvertretung (BJV) ist die Novelle zum Universitätsgesetz ein bildungspolitischer Rückschritt:
"Chancengleicher Zugang zu Bildung ist ein Kriterium, das eine zukunftsgerichtete Gesellschaft erfüllen muss. Dass im jetzigen UG weitere Zugangsbeschränkungen eingeführt werden, ist absolut unverständlich und wirkt diesem Gedanken völlig entgegen! Um den künftigen arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen zu entsprechen, muss in Bildung investiert werden anstatt weitere Hürden aufzubauen", kritisiert BJV-Vorsitzende Rodaina El Batnigi.
Die BJV-Vorsitzende weist darauf hin, dass die realen Studienbedingungen bei der Novelle nicht berücksichtigt wurden: "Es besteht die Gefahr von unnötigen Studienzeitverzögerungen, wenn Studierende, die auf Prüfungsergebnisse warten, keine weiteren Lehrveranstaltungen belegen können. Das kann zu Problemen mit Stipendien-Fristen und enormen finanziellen Schwierigkeiten für die Studierenden führen."
Die BJV stößt sich nicht nur an den Inhalten: "Interessenvertretungen wie ÖH und BJV waren kaum eingebunden. Die handelnden PolitikerInnen müssen sich endlich dazu bekennen, Entscheidungen, die junge Menschen angehen, nur durch deren Mitsprache und Mitwirken zu treffen. Sonst agiert man an den realen Verhältnissen vorbei! Das Ergebnis der UG-Novelle ist für uns dementsprechend unzufriedenstellend", so El Batnigi abschließend.

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