Lapp: "AUA ein Unternehmen mit einer guten Grundsubstanz"

Lapp erhofft sich eine positive Entscheidung zum Wohle der AUA

Wien (SK) - "Der Privatisierungsauftrag für die AUA wurde während des Nationalratswahlkampfes in schneller Übereinstimmung gegeben, da eine Entscheidung notwendig war. Wichtigste Festlegungen für den Privatisierungsauftrag sind die Beibehaltung der Marke Austrian Airlines, der Kampf um Arbeitsplätze, nicht nur bei AUA, sondern für die gesamte Region und die Aufrechterhaltung der Entscheidungszentrale in Österreich", so die SPÖ-Abgeordnete Christine Lapp. ****

Bei intensiven Beratungen im Unterausschuss wurden die Szenarien aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet, so Lapp. "EU-rechtliche und wettbewerbliche Voraussetzungen wurden von Experten erläutert und es wurde dargestellt, welche Managementfehler begangen wurden. Externe Faktoren wie Kerosinpreis, Flughafengebühren. Durch die neue Sicherheitsabgabe, wie im Budget 2009 beschlossen, konnte eine Verbesserung angeboten werden", so Lapp.

Die endgültige Übernahme der Lauda Air im Jahr 2002 sei mit großer Schuldenhöhe verbunden gewesen. Hohe Beratungskosten haben keine erfolgreichen Veränderungen gebracht. Positiv bewertete Lapp die jetzigen Vorstände Malanik und Bierwirth, die das Luftfahrtgeschäft kennen und effizient vorgehen und einen guten Eindruck im Ausschuss hinterlassen haben.

Die AUA sei ein wichtiges Unternehmen mit hoher MitarbeiterInnenloyalität und einem hohen Identifikationspotential. Die Belegschaft zeige eine große Opferbereitschaft, wie das Sparpaket um mehr als 200 Millionen Euro beweise. "In der Politischen Auseinandersetzung gab es keine konkreten Vorwürfe, sondern nur Vergangenheitsforschung", so Lapp.

"Es wurde der Unterausschuss fälschlicherweise mit einem Untersuchungsausschuss verwechselt und dann wurde darüber Klage von den Oppositionskollegen geführt, dass keine Zeugen, sondern nur Auskunftspersonen angehört wurden, dass keine Akten vorgelegt, sondern die Berichte seitens der Ministerien für Finanzen und für Verkehr vorgelegt wurden", berichtete die SPÖ-Abgeordnete.

Abschließend erklärte Lapp: "Die nächsten Tage werden für die Zukunft der AUA entscheidend sein und ich hoffe, dass es für dieses wichtige rotweißrote Unternehmen eine gute Zukunft gibt, denn dass dieses Unternehmen eine gute Substanz hat, wurde uns im Unterausschuss bewiesen." (Schluss) mw/cv

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